Adventskalender Tag 21

Adventskalender Tag 21

Hinter dem 21ten Türchen verbirgt sich Julia Fränkle/Svea Lundberg.

Protagonisten plaudern über
Bücher
Moderatorin
(schaut auffordernd in die Runde): „Schön, dass ihr alle da seid. Ihr seid ja
eine bunt gemischte Truppe. Stellt euch doch bitte nacheinander kurz vor und
verratet uns, in welchem Roman ihr die Hauptrolle spielen dürft und worum es in
dem Roman geht. Wer möchte anfangen?“
Leonard
(hebt zaghaft den Finger): „Ich würde …“
Thakeno
(erhebt sich energisch): „Verzeiht, junger Mann, doch als König über die
Menschen Lethains gebührt wohl mir die erste Ansprache. Zwar frage ich mich,
wie es möglich sein kann, dass niemand von euch mich zu kennen scheint, aber
nun gut … Mein Name ist Thakeno III. und als direkter Nachfahre des Großkönigs
Halwadar regiere ich seit Jahren die Königsstadt Boatná und die umliegenden
Lande. Darüber hinaus spiele ich eine tragende Rolle als Antagonist in dem
Fantasy-Zweiteiler „Elfendiener“. Die beiden Bücher erzählen eine Geschichte
voller Begierden, Intrigen und Magie. Es trug sich zu, dass einst ein überaus
dreister Elfenkrieger in meine Stadt geritten kam und nichts Besseres zu tun
hatte, als meine Mätresse zu beschlafen. Daher fühlte ich mich leider genötigt,
ein Kopfgeld auf die beiden auszusetzen und dem Volk der Erdelfen den Krieg zu
erklären, der letztendlich …“
Moderatorin:
„Danke, Euer Ehren. Das klingt nach einer überaus interessanten Geschichte,
deren Ende Ihr doch sicher nicht verraten möchtet, richtig? Leo, möchtest du
weitermachen?“
Leonard
(mit roten Wangen): „Gern. Also, mein Name ist Leo. Eigentlich Leonard, aber
niemand nennt mich so, außer meine Eltern und na ja … Ilian eben. In „Zwischen
Bahnsteig und Bestatter“ könnt ihr nachlesen, wie Ilian und ich uns
kennengelernt haben, wie er wochenlang versucht hat, mich nach einem
vermeintlichen One-Night-Stand wieder loszuwerden und … tja … auch wie ein
schwerer Schicksalsschlag ihn letztlich dazu gezwungen hat, sich einzugestehen,
wie sehr er mich braucht. So und jetzt kann vielleicht Jerik weitererzählen,
denn seine und Alexejs Geschichte ist eng mit der von Ilian und mir verbunden.“
Jerik:
„Das stimmt, wir durften in den Romanen der jeweils anderen eine Nebenrolle
spielen. Wir, das sind Alexej und ich. „Zwischen Bühne und Bordell“ erzählt
unsere Geschichte, die stets zwischen Vertrauen und Misstrauen, Liebe und Zorn,
Enttäuschung und Hoffnung schwankt. Als ich Alexej bei einem Musical tanzen
sah, habe ich mich sofort in ihn verliebt, aber damals wusste ich ja nicht,
dass er drogensüchtig ist. Und auch nicht, dass er sich sein Geld als Stricher
verdient.“
Moderatorin:
„Wow, klingt dramatisch. Gibt es noch ähnlich nervenaufreibende Geschichten
hier?“
Felix:
„Na ja, Jannis‘ und meine Geschichte ist eigentlich eine klassische Romanze,
aber doch auch spannend, denn Jannis ist Polizist und sowohl in
„Kristallschnee“ als auch in „Kristallscherben“ geraten er und ich in ziemlich
brenzlige Situationen – um nicht zu sagen, es wird lebensgefährlich.“
Tino:
„Ohje, mit so viel Action können Flo und ich nicht dienen. „Die stille Seite
der Musik“ ist ein Roman, der weniger von einer rasanten Handlung als vielmehr
von den Figuren und deren Entwicklung lebt. Ein Autounfall beendete meine
Pianistenkarriere ziemlich abrupt und danach musste ich erst wieder lernen,
einen Sinn im Leben zu finden. Tja und neben diesem Sinn habe ich dann auch Flo
gefunden. Er ist gehörlos und hat mir gezeigt, dass manchmal die leisesten Töne
die berührendsten sind.“
Moderatorin:  „Das klingt nach ganz unterschiedlichen
Büchern, die doch alle eines gemeinsam habe: Geschichten rund um Liebe. Danke
euch, dass ihr ein wenig über die Romane geplaudert habt.“

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