[Autorenvorstellung] Olivia Mae

[Autorenvorstellung] Olivia Mae

Heute möchte ich euch gerne
Olivia Mae vorstellen. Olivia lernte ich kennen, nachdem sie mich auf meinem
Blog angeschrieben hatte. Sie fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, ihr Buch zu
lesen und prompt war ich in ihrem Bloggerteam. Bei
Olivia finde ich wirklich toll, dass sie ein sehr lebensfroher und lieber
Mensch ist. Das macht sie sehr sympathisch und ich denke, dass ich
stellvertretend für ihr Bloggerteam sagen kann, dass es dadurch auch sehr viel
Spaß mit ihr macht.

Aktuell gibt es
auf ihrer Facebookseite eine Aktion, bei der ihr aktiv mitwirken
könnt. Sie hat sich mit ein paar Blogger zusammengetan und tolle Beiträge zu
ihrem Buch ausgearbeitet. Ihr sollte unbedingt bei ihr vorbeischauen. Denn es
lohnt sich auf jeden Fall und Requia ist echt toll!

Natürlich habe
ich ihr ein paar Fragen gestellt, die sie euch nachstehend beantwortet. 

Liebe Olivia,

vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten.
Hauptberuflich bis du Lehrerin, leitest ein kleines Familienunternehmen und
schreibst nebenbei deine Bücher. Wie bekommst du das alles unter einem Hut und
wie kann man sich einen normalen Tag im Hause Mae vorstellen?

Ach Anna, wenn
ich das wüsste. Manchmal sitzen mein Mann und ich am Sofa, schauen uns an und
lachen, weil wir beide nicht ganz dicht sind. Und dann wieder, unter der Woche,
ist es angenehm. Abends schalte ich gerne etwas ab, die Schule muss auch einmal
ruhen und ich tendiere dazu, das Schicksal meiner Schützlinge mit ins Bett zu
nehmen. Dann zermartere ich mir Stunden das Hirn und … dank Requia hat das ein
wenig aufgehört.

Aber genug der
Worte drum herum – wie mache ich das?Nun. Ich habe eine tolle Unterstützung bei
meinem Mann. Er ist mein Atem und ich sein Herzschlag. Oder ich sein Atem und
er mein Herzschlag. Er ist mein Seelenband, und ich das Seine. Wir machen im
Leben immer alles zusammen, und ich glaube manchmal, dass wir auch am selben
Tag als alte Säcke sterben werden 

Einen Standarttag
gibt es bei uns nicht. Unter der Woche beginnen die Tage je nach
Schulunterrichtszeit entweder damit, dass ich mich aus dem Haus schleiche oder
mit meiner Maus und meinem Mann gemütlich aufstehe. Danach haben wir es fein.
Wir haben keine Haustiere und keine wirklichen Verpflichtungen, sind recht
schlecht im Freundschaften pflegen und glücklicher Weise ist meine beste
Freundin auch recht schlecht darin, wodurch es sich erfrischend ausgleicht. Sie
war es auch, die Shadows als erster Mensch gelesen hat …
Da ich dein Buch
Requia kenne, weiß ich, dass dein Weltenaufbau sehr komplex ist. Wie kamst du
auf die Idee des Buches und wie schaffst du es, den Überblick über die Welten
und Charaktere nicht zu verlieren?
Wie kam es zu
Requia … durch Bilder. Mein Mann kaufte die ersten Bilder für das Spiel „Requia
Online“ und wollte so gerne den Rollenspielaspekt inkludiert haben. Ich weiß
noch, das erste Bild, das ich sah, war der Hintergrund der fliegenden Inseln.
Und ich fragte mich, wieso jemand im Himmel lebt … und dann … dann war es auf
einmal da. Wir hatten den Namen durch Zufall kreiert und als ich ihn mir
vorsagte machte ich eine Skizze zu der Welt wie ich sie im Kopf hatte.
Fliegende Inseln über unendlichen Meeresfluten, ein riesiger Kontinent, eine
Hafenanlage, die man zwei Tage bereisen kann um vom einen Ende zum anderen zu
kommen … Es ist als wäre in meinem Kopf eine Türe aufgegangen, die lange
verschlossen war … und dahinter fand ich mein persönliches, düsteres und
teilweise auch verstörendes Nimmerland.Und eben weil die Welt MEINE Welt ist,
ein Teil von mir, ist der Überblick … irgendwie ganz logisch für mich. Ich
machte mir zum Spaß ein paar Stammbäume aber eigentlich ist alles in meinem
Kopf gespeichert … 

Hast du schon
neue Projekte geplant? Kannst du uns vielleicht schon einen Ausblick oder
Einblick in dein nächstes Projekt geben?
Also aktuell ist
Requia so allumfassend, dass daneben fast nichts Raum hat. Aber ich habe
Sidestories zu den Protagonisten geplant. Die starten aber vermutlich erst ab
Band 2 oder Band 3, einfach weil man mehr Hintergründe braucht, damit die
Sidestory wirklich spannend und interessant ist.

Ansonsten liegt
mein Fokus ganz klar auf der ersten Staffel. Wenn ich mein Ziel, jedes Jahr 2
Bände unterzubringen, umsetzen will, muss ich mich arg ranhalten

Somit ist mein nächstes Projekt eigentlich Requia Band 2. Achja, etwas kann ich
verraten was bisher keiner weiß: Der nächste Band wird „Erkenntnis“ heißen

Bislang hast du
zwei Bücher veröffentlicht: Shadows und Requia. Wem würdest du diese beiden
Bücher empfehlen und warum?
Oh, das ist eine
tolle Frage!
Shadows empfehle
ich allen. Jeder, der sich an seine Schulzeit erinnert, jeder, der das Problem
mit den Strukturen im Schulgebäude und den vorgefertigten Verhaltensmustern
kennt, der wird Shadows mögen.
Aber natürlich,
der leichte Schreibstil ist angelehnt an Jugendliche. Also Shadows ist und
bleibt im Jugendsektor, aber die Bezeichnung sozialkritisch trifft den Nagel
ziemlich gut auf den Kopf.
Requia ist da
eine ganz andere Sache. Das Buch, Staffel 1 ist ja ganz deutlich High Fantasy,
ist nichts für die Menschen, die gerne oberflächlich lesen. Man kann in Requia
nicht mal eben einen Sprung eintauchen. Dazu ist es zu komplex und auch
verworren. Alleine der Einstieg in diese Welt ist so komplex, dass man wirklich
dranbleiben muss, damit die Emotionen einen packen.

ABER – wenn man Game of Thrones gelesen hat, ist Requia eigentlich ein Must
have. Der Aufbau ist vielleicht einen Hauch dunkler und bei mir gibt es keine
Armee der Untoten, aber es kommen genug Überraschungen auf euch alle zu, die
den Storyverlauf immer wieder … ändern werden ^^

So, genug von mir
und der langen Worte!

Vielen, vielen Dank für dein Interesse an mir und das liebe Interview!!!
Olivia

Vielen Dank, dass du mitgemacht
hast. 🙂

Ihre Bücher

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