Das Weinen der Kinder von Arne M. Boehler

Das Weinen der Kinder von Arne M. Boehler

[Werbung] Das Weinen der Kinder** I Arne M. Boehler I Thriller I  I 352 Seiten I Kaufen*

Klappentext
Die Kunstexpertin Anke Neuhaus hat eigentlich genug Probleme: eine heftig pubertierende Tochter, einen Exmann, der ihr Knüppel zwischen die Beine schmeißt, und einen wehleidigen, ausbeuterischen Boss. Für den soll die überzeugte Großstadtbewohnerin mitten ins Nirgendwo ziehen, um sein Museum für moderne Kunst vor dem Ruin zu retten. Um Anke zu helfen, bietet der bekannte Maler Niels Sörensen ihr Bilder zum Verkauf an, deren Herkunft er selbst nicht genau zu kennen scheint. Als Anke die Porträts von weinenden Kindern tatsächlich ausstellt, beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens: Offenbar hat jemand etwas gegen die Gemälde, und dieser Jemand schreckt selbst vor dem Äußersten nicht zurück. Mord.

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Viele Stunden hatte er versucht, sich einzureden, dass sie unschuldig war, dass jeder sein Schicksal selbst in der Hand hatte, und am Ende hatte er die selbstgestrickte Mär sogar beinahe geglaubt. Beinahe. Dann hatte sein zutiefst gekränktes Ich obsiegt. Frau Professor sollte büßen für das, was sie ihm angetan hatte, ihm und seiner Familie. 

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Seit langem habe ich endlich wieder einen Thriller gelesen. Mich hatte der Autor Arne M. Boehler gefragt, ob ich nicht Lust hätte, sein Buch zu lesen. Mich hatte der Klappentext sehr angesprochen, weshalb ich zu gesagt hatte. Ich war positiv überrascht über seinen Schreibstil. Er konnte mich direkt an sein Buch fesseln. 

Der Einstieg ins Buch ist gut gelungen. Ich wurde direkt mit dem Mörder konfrontiert, ohne, dass ich wusste, wer er ist. Im nächsten Kapitel habe ich dann Anke kennengelernt, die sich mit den normalen Problem des täglichen Lebens auseinandersetzen muss. Arbeit, pubertierende Kinder, alleinerziehend, Umzug. Nicht leicht zu bewältigen. Anke ist für mich der typische chaotische, überforderte Charakter, den man trotzdem gerne haben muss. Sie bringt einiges ins Rollen, wofür sie mal mehr und mal weniger kann. Während der Geschichte trifft sie auf viele Charaktere, bei denen ich nicht wusste, welche Ziele sie verfolgen. Das machte die Charaktere sehr geheimnisvoll und undurchschaubar. 

Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen. Mich hat der Klappentext sehr angesprochen, allerdings etwas mit der Angst, dass die Kinder zu sehr in den Vordergrund rücken. Denn ich habe Probleme Bücher zu lesen, in denen Kinder misshandelt werden usw. Aber das war hier nicht der Fall, wodurch ich das Buch wirklich gerne gelesen habe. Es gab viele tolle Aspekte, die in die Geschichte eingeflossen sind. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Aber die hielten sich in Grenzen. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Geschichte nach und nach an Fahrt zunimmt. Beginnt die Geschichte langsam, wird es zum Ende sehr heikel und gefährlich. Außerdem hatte ich die Chance zu rätseln, wer letztendlich der Mörder ist. Und ich wurde überrascht. 

Ich kann euch das Buch empfehlen und hoffe, dass es noch mehr Aufmerksamkeit erlangt. 

 


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