Der fünfte Magier – Schneeweiß von Christine Weber

Der fünfte Magier – Schneeweiß von Christine Weber

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Klappentext
»Als Licht kam ich in diese Welt, als Schatten bemächtige ich mich ihrer …«
Seit der Krieg zwischen den vier Magiern und ihren Drachen die Welt entzweit hat, führt der junge Nomade Sorak fernab jeglicher Machtkämpfe ein friedliches Leben. Als eines Nachts das Unglück über sein Dorf hereinbricht, findet er sich an einem Ort wieder, der nur Schwarz und Weiß zu kennen scheint. Inmitten von Schuldgefühlen und aufgezwungener Verantwortung versucht Sorak, das Lügennetz zu entwirren, das zwischen Freund und Feind bald nicht mehr unterscheiden lässt. Doch die Wurzel allen Übels reicht noch viel tiefer, als selbst die Magier hätten erahnen können …
Eine Geschichte über Mut und Angst, Vertrauen und Verrat, Hoffnung und Verzweiflung und die Fähigkeit, die Dunkelheit im Licht zu sehen.

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Was sie sind, sind sie durch mich. Was sie erschaffen, entspringt meiner Kraft. Ich werde sie alle finden. Und leiden lassen.
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Ich habe bereits viel Gutes über Der fünfte Magier gehört und die Beiträge der Autorin haben mich sehr neugierig gemacht. Ebenso der Klappentext, da ich Drachen liebe. Trotz der guten Kritiken bin ich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen. Der Schreibstil konnte mich bereits auf der ersten Seite überzeugen. Sie schreibt leicht zu verstehen und sehr bildlich, ohne großartig auszuschweifen. 

Ich durfte als erstes Sorak kennenlernen. Ein junger Mann, dem seine Fähigkeiten anfangs unbekannt sind. Mich konnte Sorak ab der ersten Seite überzeugen. Er ist zwar nicht super sympathisch, jedoch ein sehr vielfältiger und spannende Charakter, dessen Fähigkeiten gilt zu entschlüsseln. Im Verlauf lernt er Smaragd, einen Drachen kennen. Ich muss gestehen, dass mir Smaragd anfangs gar nicht sympathisch war. Aber das lag vor allem daran, dass sich Sorak und er anfangs nicht verstanden haben und er eher den schlagfertigeren Part hatte. Aber so bald ich ihn besser kennenlernen durfte, mochte ich ihn sehr gerne. Ebenso wie Sorak ist er ein Charakter, der nicht direkt durchleuchtbar ist. Gerade gegen Ende, fragte ich mich, ob ich ihn wirklich kennengelernt habe oder, ob er ein Geheimnis verbirgt. 

Spannungsmäßig konnte mich die Autorin komplett ab der ersten Seite überzeugen. Einmal angefangen, hatte ich wahnsinnige Schwierigkeiten dabei das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe selten ein Buch gelesen, welches zwar überwiegend ohne actionreichen Stellen auskommt und doch sehr spannend geschrieben ist. Vielmehr habe ich mich in der Welt von Sorak und Smaragd verloren. Wer aber natürlich auch gerne rasantere Ereignisse liest, der wird ebenfalls nicht enttäuscht. Denn ich kann euch sagen: Ihr werdet auf eure Kosten kommen. Gerade auf den letzten 150 Seiten passiert sehr viel und am Ende musste ich mir die Frage stellen, wem ich eigentlich trauen kann.  Zudem hat es die Autorin geschafft, einmal die ganze Geschichte umzuschmeißen und alles, was ich dachte zu wissen, komplett auf den Kopf zu stellen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es im zweiten Teil weitergeht. Denn ich kann mir aktuell noch nicht vorstellen, was passieren wird. 

Mein Fazit
Ich habe selten ein Buch gelesen, welches trotz vielen ruhigeren Handlungen mich komplett überzeugen und fesseln konnte. Facettenreiche Charaktere, die dazu einladen sie kennenzulernen und die am Ende trotzdem noch spannend sind. Eine Handlung, die von langsam zu rasant wechselt. Und eine Story, von der man sich am Ende fragt, wie es im nächsten Teil weitergeht. Mich konnte das Buch voll und ganz überzeugen und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

 
 

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