Der Spiegel von Echenon von Vincent Theodor Thomas

Der Spiegel von Echenon von Vincent Theodor Thomas

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Klappentext
Seit Ulrich seine Frau verloren hat, ist er nicht mehr derselbe. Er bereist die Lande Hyderias unaufhörlich und kehrt nur noch selten in seine Heimat zurück, bis er sich schließlich als alten, von Depressionen heimgesuchten Mann wiederfindet. Das Gefühl, sein Leben vergeudet, nichts daraus gemacht zu haben, nagt an ihm. Doch wenn er eine Sache schon immer gut beherrscht hat, dann war es das Erzählen von Geschichten. Und so geschieht es, dass Ulrich sich jahrelang mit Heldentaten rühmt, die er nie begangen hat, nur um sich selbst ein wenig mehr ausstehen zu können. Doch dann wird Ewa, die junge Tochter seines letzten verbliebenen Freundes, entführt und mit einem Mal erhält Ulrich eine Ohrfeige all seiner Lügen: Da er der einzige »Held« ist, der sie retten kann, wird er auch dazu auserkoren und wie es sich für einen Helden schickt, willigt der alte Mann ein, auch wenn es ihn innerlich zerreißt. Dann soll er auch noch den überdrehten, lästigen Vierbeiner Max mit sich nehmen, den er auf Teufel komm raus nicht ausstehen kann; doch seine Nase wäre ihm zweifelsohne eine enorme Hilfe bei seiner Suche. Ulrich schließt den Beschluss, dass es niemals zu spät ist, ein waschechter Held zu werden. Obwohl Ulrich auf seiner Reise immer mehr an Lebenslust gewinnt, neue Freunde findet (unter anderem den feigen Alchemisten Caspar; den Ritter Igriach, dessen Schnurrbart beinahe gleich viel Charakter wie er selbst besitzt; sogar Max wächst ihm mit seiner schusseligen Art ans Herz), mehr und mehr der Held wird, der er gerne sein würde, fühlt er sich der Vergangenheit hoffnungslos ausgeliefert. Doch als Ulrich kurz vorm Aufgeben ist, findet er einen magischen Spiegel, dessen Macht größer ist, als er anfangs angenommen hätte. Ist Ulrich schlussendlich dem wahren Feind, der sich im Schatten verbirgt und all die Fäden zieht, gewachsen?

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Nun standen sie einer ganzen Armee gegenüber, erneut, auch wenn sie erst stark dezimiert waren, waren nun neue hier, die sogar noch besser bewaffnet als die alten Nhost’au waren. Töteten sie diese Widergänger, würde ihr Herr nur noch stärker werden. 

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Ich habe lange gebraucht, um das Buch durchzulesen, da es sehr dick ist und viel beschrieben. Der Autor schreibt insgesamt gut zu verstehen, jedoch teilweise in sehr langen Sätzen, die das ein oder andere Mal meinen Lesefluss etwas behindert haben. 

Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem Einstieg ziemlich schwergetan habe. Die Geschichte beginnt zwar mit einer Geschichte seitens des Protagonistens, beginnt aber gleichzeitig auch sehr langsam. Ich bin eher ein Fan von ereignisreicheren Geschichten. So ging es auch die ersten fast hundert Seiten weiter, bis endlich etwas passierte, was meinen Geschmack getroffen hatte. Zum Glück blieb es nicht dabei und es gab immer wieder spannende Stellen. Leider aber auch immer wieder Stellen, die mir persönlich zu viel erzählten. Es war nicht langweilig, aber auch nicht packend. Ich hätte mir hier weniger Seiten und mehr Inhalt gewünscht. 

Mir hat richtig gut gefallen, dass der Protagonist kein junger, starker und perfekter Mann ist. Vielmehr handelt es sich um einen alten Mann, der aufgrund des Todes seiner Frau depressiv geworden ist. Gerade dies macht die Geschichte zu etwas Besonderem, denn Ulrich passt in die Geschichte sehr gut herein und bringt “neuen Wind” mit. Begleitet wird Ulrich von einem Hund, der ihn scheinbar anfangs nicht leiden kann. Hunde haben ein gutes Gespür. Ob hier das Gespür auch stimmt?

Das Ende hat mir gut gefallen. Es rundet die Geschichte ab und es bleiben keine offenen Fragen übrig. Gut gefällt mir, dass es sich hierbei um einen Einzelband handelt und ich somit die Geschichte mit gutem Gewissen beenden konnte. 

Fazit
Allen in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es hat einige Schwächen, aber auch viele tolle und spannende Stellen. Es wird definitiv nicht das erste und letzte Buch des Autors für mich bleiben.


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