Der Spiegelwächter von Annina Safran

Der Spiegelwächter von Annina Safran

[Werbung] Der Spiegelwächter** I Annina Safran I Fantasy I Band 1 I 292 Seiten I Kaufen*

Klappentext
Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können?

___________________________________________________________________

Doch so sicher war sich da nicht. Schließlich hatte sie es mit einem magischen Spiegel zu tun, der das Portal in eine andere Welt war. Sie hatte sich bisher nur keine Gedanken darüber gemacht, wie sich das auf ihre Welt auswirkte, dass sie den Spiegel benutzte. 

___________________________________________________________________

Ich durfte Der Spiegelwächter von Annina Safran lesen. Aufgrund einiger Posts im Internet habe ich bereits von der Reihe gehört und war sehr neugierig. Vor allem, da mich der Klappentext sehr angesprochen hatte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und eher an Jugendliche gerichtet. Manchmal waren ihre Sätze etwas “holprig” und ich musste sie zwei Mal lesen. Allerdings konnte ich mich gut auf die Geschichte einlassen und mir vieles aufgrund ihrer detaillierten Sätze gut vorstellen. 

Am Anfang wurde ich direkt in das Geschehen geworfen. Ich landete mit der Protagonistin Ludmilla in Eldrid und durfte dort die Welt entdecken. Aber schnell wurde klar, dass nicht alles harmonisch abläuft und ich wurde in die Vergangenheit zurückversetzt. Leider konnte ich mit Ludmilla nicht warm werden. Sie war mir zu aufmüpfig, hat in jeder Sache etwas gesucht, über das sie sich aufregen konnte. Sicher, sie ist noch sehr jung, aber ihr Verhalten war für mich etwas zu übertrieben. Egal, ob jemand nett zu ihr ist oder nicht, sie hatte keine guten Worte für die Person. Ich hätte mir hier gewünscht, dass sich das im Verlauf bessert und sie ihre bessere Seite zeigt. Leider konnte sie mich bis zum Ende nicht für sich gewinnen. Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht hundertprozentig überzeugen. Sie blieben teilweise blass, waren teilweise sympathisch oder auch unsympathisch. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. 

Die Idee der Geschichte hingegen hat mir sehr gut gefallen. Spiegel, die in eine fremde Welt führen, das Böse, das diese heimsucht. Was will man mehr? Und ich wurde weitestgehend nicht enttäuscht. Es gab viele spannende Stellen, aber leider auch viele, die sich arg gezogen haben. Hier wäre es wünschenswert gewesen, die vielen Beschreibungen etwas zu kürzen und schneller auf den Punkt zu kommen. Zum Ende hin wurde es sehr spannend und die Geschichte nahm noch Mal an Fahrt auf. Durch das Ende habe ich auf jeden Fall Lust Band 2 noch zu lesen und bin sehr gespannt, wie es mit Ludmilla in Eldrid weitergeht. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.