[Geburtstagsmonat] Christiane Lind – Vorstellung Akazie und Frühling

[Geburtstagsmonat] Christiane Lind – Vorstellung Akazie und Frühling

Heute geht es mit Chris Lind weiter. Über ihre Bücher bin ich schon das ein oder andere Mal gestolpert. Kennt ihr schon Bücher von ihr?

Chris Lind

Liebe Leserinnen,
ich freue mich, dass ich den heutigen Tag
gestalten darf und springe gleich ins kalte Wasser und stelle euch meine beiden
Romane „Im Schatten der goldenen Akazie“ und „Im Land des ewigen Frühlings“
vor.
Es gibt nichts Spannenderes als Familiengeheimnisse?
Oh doch, und zwar Familiengeheimnisse in
exotischen Ländern. Daher führten mich meine beiden Geschichten nach Australien
und Guatemala.
Im
Schatten der goldenen Akazie
Wohin würdest du flüchten, wenn dich die
beiden Menschen verraten, die du liebst?
„Bin ich verrückt?“, fragt sich Franziska,
als sie Hals über Kopf beschließt, nach Australien zu fliegen. Nur wenige
Stunden vorher hat sie ihren Freund bei seinem Seitensprung ertappt – mit ihrer
Schwester, in der gemeinsamen Wohnung. Tief verletzt will Franziska nur noch
eins: weg von hier, so schnell wie möglich.
Doch wohin? Da gab es diesen Brief einer
unbekannten Tante aus Brisbane, die ihre deutschen Verwandten kennenlernen
möchte.
Das nimmt Franziska als Wink des Schicksals
und macht sich auf den Weg ans andere Ende der Welt.
Was als Flucht vor der Enttäuschung
beginnt, wird eine Reise in ein neues Leben. Franziska trifft ihre Großtante
Ella, die dem Geheimnis der Wagner-Schwestern Ende des 19. Jahrhunderts auf der
Spur ist.
Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben
die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts
scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr
Leben tritt.
Vor der traumhaften Kulisse Queenslands
entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen.
Die zweite Geschichte führt ans andere Ende
der Welt, nach Mittelamerika. Warum ausgerechnet Guatemala? – bin ich oft
gefragt worden. Könnt ihr euch ein spannenderes Land vorstellen?


Guatemala bietet für einen Roman alles, was
man sich wünschen kann: exotische Flora und Fauna, die geheimnisvolle Kultur
der Maya und einen lebensbedrohlichen Vulkanausbruch. Vor diesem Hintergrund
können meine Heldinnen nur wachsen und ihre Stärke entdecken.

Im Land
des ewigen Frühlings
»Im Land des ewigen Frühlings« begegnen
sich Margarete und Elise 1902 auf einem Schiff, das sie nach Guatemala bringt.
Für Margarete ist es die Rückkehr nach Hause und zu ihrer großen Liebe Juan.
Doch Margaretes Vater hat andere Pläne: sie soll reich heiraten, um das Anwesen
zu retten.
Elise hingegen möchte nicht in das
exotische Land reisen, sondern lieber weiter im beschaulichen Bremen leben.
Doch ihre Eltern erwarten, dass ihre Tochter sich für die Forschungsexpedition
in die Nebelwälder Guatemalas begeistert. Was Elise sich vom Leben wünscht und
welche Träume sie hegt, danach fragt ihre Familie nicht. Wie ein Gepäckstück
wird Elise mitgeschleift. Erst die Begegnung mit einem Mayapriester weckt in
der jungen Frau Interesse am Land des ewigen Frühlings.
Als Banditen ihre Eltern entführen, wendet
Elise sich hilfesuchend an Margarete. Sofort springt diese ihrer Freundin zur
Seite. Gemeinsam begeben sich auf eine Reise, die sie aus den Nebelwäldern des
Hochlands bis hin nach Quetzaltenango führt. Ein Abenteuer, das ihnen Liebe und
Glück, aber auch Gefahren und Verluste bringt. Gemeinsam entdecken Margarete
und Elise ihre Stärken und finden den Mut, ihre Zukunft selbst zu bestimmen.
Genau das wünscht sich auch Isabell, Elises
Ururenkelin. Nach einer schlimmen Trennung sucht sie Ablenkung, die sie in den
Tagebüchern ihrer Vorfahrin findet. Auf den Spuren ihrer Ururgroßmutter muss
sich Isabell ihren eigenen Ängsten und Sehnsüchten stellen, um einen Neuanfang
zu wagen.
Kurz gesagt geht es in der Geschichte um
starke Frauen, Freundschaften und Mut – und auch Liebe, das will ich nicht
vergessen.



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