[Geburtstagsmonat] Elea Brandt – Eine bebilderte Story meiner (peinlichen) literarischen Anfänge

[Geburtstagsmonat] Elea Brandt – Eine bebilderte Story meiner (peinlichen) literarischen Anfänge

Heute bricht der letzte Tag des Geburtstagmonats an und ich hoffe, dass ihr noch einmal fleißig mit dabei sind, denn auch Elea Brandt hat noch einmal tolle Beiträge für euch zusammengestellt. 🙂

Elea Brandt

Früh übt sich 
Eine bebilderte Story meiner (peinlichen) literarischen
Anfänge
Im Alter von
fünf Jahren erfand Joanne K. Rowling ihre erste Geschichte über eine Biene und
ein krankes Kaninchen. Auch Stephen King schrieb bereits mit sieben Jahren
seine erste Erzählung. Auch wenn die meisten berühmten Autoren erst spät
Erfolge für ihre Romane feiern, berichten viele davon, dass sie das Schreiben
und Lesen ihr ganzes Leben begleitet hat.
Zugegeben,
ich bin weder eine J.K. Rowling noch ein Stephen King, aber auch in meinem Kopf
waren immer schon Geschichten, die auf Papier wollten. Heute möchte ich euch
ein bisschen von diesen Anfängen erzählen, über die ich heute eher schmunzle.

Von meinem
Erstling, verfasst im Alter von etwa 7 Jahren, habe ich leider kein Foto parat,
er ist gut verwahrt bei meinen Eltern unter Kindergartenzeichnungen und
Tagebüchern: „Samy der Computer“ handelte von einem sprechenden Computer, der
zugunsten eines neuern Modells verschrottet werden soll. Die
Gesellschaftskritik darin ist klar erkennbar, oder?
Links oben:

Diese aufregende Geschichte von zwei Mäusen auf Weltreise entstand im Alter von
9 Jahren. Das Cover enthüllt zwei schockierende Wahrheiten: Ich hatte keine
Ahnung von Erdkunde und meine Paint-Skills waren unübertroffen.

Rechts oben:

Nicht nur das Covermotiv, sondern auch der Inhalt -dieser Fantasy-Geschichte
offenbart eindeutig meine Harry-Potter-Affinität im Alter von 12 Jahren.
Inhaltlich hat die Geschichte von Mona, die einen Pfad in eine gefährliche
High-Fantasy-Welt entdeckt, tatsächlich einige Höhepunkte zu bieten, aber vom
Schreibstil reden wir lieber nicht. Das eigentlich Bemerkenswerte ist aber das
Cover, das mir eine gleichaltrige Freundin liebevoll mit Hand gezeichnet hat.
Es macht mich sehr traurig, dass sie meine erste Veröffentlichung nicht mehr
miterleben darf – sie ist vor vielen Jahren gestorben. Ihre Zeichnung halte ich
aber bis heute in Ehren.

Links unten: Meine ersten Gehversuche im
Low-Fantasy-Genre, intensiv beeinflusst von Hohlbeins Camelot-Romanen und den
„Nebeln von Avalon“ (im Alter von etwa 17 Jahren). Inhaltlich hat dieser Roman
tatsächlich schon einige Parallelen zu meinen heutigen Plots. Es gab eine
Liebesgeschichte, eine Intrige um einen Königsthron, Magie und Verrat. Der
Kitsch- und Klischeefaktor ist allerdings noch ein bisschen hoch eingestellt.
Tatsächlich durften diesen Roman auch schon ein paar ausgewählte Freunde von
mir lesen.
Der erste Rechts unten: Neben der Belletristik habe ich mich
während meiner Gymnasialzeit auch in Richtung Journalismus orientiert. Unsere
Schülerzeitung gewann damals mehrfach den Spiegel-Preis für die beste
Schülerzeitung und eine meiner Reportagen wurde sogar vom Stern ausgezeichnet.
Mein beruflicher Weg hat mich in andere Gefilde geführt, aber die
journalistische Arbeit macht mir heute noch Freude. Mittlerweile lebe ich genau
das ein wenig auf meinem Blog aus.
Einen
wirklich professionellen Umgang mit dem Schreiben begann ich mir aber erst
viele Jahre später im Studium anzueignen. Ich suchte Kontakt zu Gleichgesinnten,
gab meine Texte an Testleser, lernte Schreibregeln und entwickelte mein
Handwerk.
Jetzt stehe ich
kurz vor der Veröffentlichung meines Debütromans. Ich schätze, mein
siebenjähriges Ich wäre echt stolz auf mich.

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