[Geburtstagsmonat] Laura Kier – Märchenzeit

[Geburtstagsmonat] Laura Kier – Märchenzeit

In meinem ersten
Beitrag habe ich dir verraten, woher ich meine Inspiration nehme. Danach haben
wir ein wenig „was wäre, wenn …“ gespielt. Was hältst du jetzt davon, wenn wir
beide uns zusammentun? Wir schreiben ein Märchen.

Was du dazu
brauchst? Natürlich einen Anfang. Dabei werde ich dir helfen und ich bin
gespannt, ob du die Idee weiterspinnen kannst. Also schnapp dir dein
Geburtsdatum (Zahlen haben in Märchen oft eine magische Bedeutung) und los geht’s.

Der Anfang

Damit ein Märchen
überhaupt beginnen kann, muss der Held geboren werden. Deinen Anfang erfährst
du, indem du auf den Tag deiner Geburt guckst. Ist die Zahl gerade oder
ungerade?

  • Gerade: Es war einmal …
  • Ungerade: Zu Zeiten als das Wünschen noch
    geholfen hatte, da lebte …

Dein Protagonist

Natürlich braucht
ein Märchen nicht nur die ersten Worte, sondern einen wahren Helden. Jeder Held
ist anders und wird, wenn man der Astrologie glaubt, auch davon beeinflusst, in
welchem Monat er geboren wurde. In welchem Monat wurdest du geboren? Dort
findest du den Hauptcharakter für dein Märchen:

  • Januar: … eine Eishexe, die …
  • Februar: … ein Windgeist, der …
  • März: … eine Taufee, die …
  • April: … eine Sternenprinzessin, die …
  • Mai: … ein Wellenmagier, der …
  • Juni: … ein Luftpferdchen, das …
  • Juli: … ein Mondkäfer, der …
  • August: … eine Einhornzüchterin, die …
  • September: … eine Wolkentänzerin, die …
  • Oktober: … ein Traumfresser, der …
  • November: … ein Wunschkobold, der …
  • Dezember: … ein Feuerelementar, das …

Was macht deinen Hauptcharakter aus?

Die Jahreszeiten
beeinflussen uns alle. Auch unsere Helden bleiben davon nicht verschont. So
findest du ihren Antrieb im Wandel des Jahres. Frag dich also, ob du im Winter,
Frühling, Sommer oder Herbst Geburtstag hast (es ist deine Entscheidung, ob du
dich an den meteorologischen oder astronomischen Einteilungen für die Jahreszeiten
orientierst).

  • Winter: … wünschte sich nichts sehnlicher,
    als …
  • Frühling: … wollte niemals etwas anderes tun,
    als …
  • Sommer: … keinen Augenblick daran zweifelte,
  • Herbst: … eines Tages mit dem Traum
    aufwachte, …

Wohin führt das Märchen dich?

Wir haben eine
Einleitung und den Helden. Aber unser Held braucht noch einen Wunsch. Was
möchte dein Held tun? Schau im Kalender nach, an welchem Wochentag du dieses
Jahr Geburtstag hast, und finde es heraus.

  • Montag: … der großen Liebe zu begegnen. Jedoch
    hat …
  • Dienstag: … die verschwundene Prinzessin des
    Königreichs zu finden. Allerdings entführte …
  • Mittwoch: … den Regen zurückzuholen und damit
    die dürren Felder zu wässern. Doch …
  • Donnerstag: … neue Geschichten zu sammeln, um
    seine / ihre Freunde zu unterhalten. Nur hat ein …
  • Freitag: … die seltene Wunschquelle zu finden,
    damit das Land wieder frei sein kann. Allerdings verschüttete ein …
  • Samstag: … ein neues Lied zu lernen, das noch
    nie zuvor jemand vernommen hat. Leider stahl …
  • Sonntag: … die Sonne wieder hervorzulocken und
    die Dunkelheit aus der Heimat zu vertreiben. Jedoch klammert sich …

Wer ist der Gegenspieler deines Helden?

In Märchen besiegt
das Gute das Böse. Also lass uns herausfinden, gegen wen dein Protagonist antreten
muss. Dazu brauchst du dein Geburtsjahr. Mit welcher Zahl endet es?

  • 1: … ein schwarzer Magier …
  • 2: … ein absolut niedlicher Drache …
  • 3: … eine Seelennymphe …
  • 4: … ein verzogener Prinz …
  • 5: … ein Regenkobold …
  • 6: … der Sensemann …
  • 7: … ein hungriges Honigkuchenpferdchen
  • 8: … eine Windreiterin …
  • 9: … ein Wechselwesen …
  • 0: … eine Schneezauberin …

Welches Problem muss der Held lösen?

Natürlich muss der
Konflikt, dem dein Held begegnet auch irgendwie zu der Ausgangssituation
passen. Also schnapp dir wieder deinen Wochentag und vervollständige den Satz:

  • Montag: … alle Gefühle im Land vernichtet.
  • Dienstag: … nicht nur die Prinzessin, sondern
    raubte das ganze Schloss.
  • Mittwoch: … hat sämtliche Wolken gestohlen und
    über die Berge davon getrieben.
  • Donnerstag: … alle freien Wörter eingefangen und
    sie in eine Höhle gesperrt, um mit niemandem die zauberhaften Eindrücke
    teilen zu müssen.
  • Freitag: … die Quelle. Sie sollte vertrocknen,
    damit auch die Wünsche versiegen und das Licht der Hoffnung schwindet.
  • Samstag: … die letzte ungehörte Note. Nur einer
    Windharfe könnte noch ein neues Lied entlockt werden. Aber auch die ist
    verschwunden.
  • Sonntag: … an die Sonne und würde niemals die
    geliebte Feuerkraft freilassen.

Jetzt geht es los, oder?

Unser Held hat
einen Wunsch und ein Problem, vor dem er steht. Er könnte in die Welt
hinausziehen und sein möglichstes tun, damit aus seiner Geschichte ein Märchen
wird.

Allerdings fehlt
deinem Helden noch ein Name:

Nimm dazu den
zweiten Konsonanten in deinem Namen. Dann schnapp dir zwei unterschiedliche Vokale.
Einer aus deinem Vornamen, der andere aus deinem Nachnamen. Zum Schluss
brauchst du noch den letzten Konsonanten aus deinem Nachnamen und den
Anfangsbuchstaben deines Vornamens.

Aus Laura Kier
wird dann zum Beispiel „Rarel“ oder „Rural“ oder „Rirul“:
  • Zweiter
    Konsonant:
    R
  • Einer
    der beiden Vokale:
    a
    | u | i
  • Letzter
    Konsonant aus deinem Nachnamen:

    r
  • Zweiter
    Vokal:
    e | a | u
  • Anfangsbuchstabe
    des Vornamens:
    l
Damit du raten
darfst, wann ich geboren sein könnte, hier mein Märchenanfang:

Zu Zeiten als das
Wünschen noch geholfen hatte, da lebte eine Wolkentänzerin, die eines Tages mit
dem Traum aufwachte, neue Geschichten zu sammeln, um ihre Freunde zu
unterhalten. Nur hat ein Regenkobold alle freien Wörter eingefangen und sie in
eine Höhle gesperrt, um mit niemandem die zauberhaften Eindrücke teilen zu
müssen.

Nun ist es an
Rarel, mit dem „was wäre, wenn“-Spiel zu beginnen.
Sie könnte sich
fragen: Was wäre, wenn …

  • … ich versuche, mit dem Kobold zu
    verhandeln? Was würde er mögen? Gibt es etwas, das wertvoller für ihn
    wäre, als die Wörter? Wo finde ich es?
  • … ich die Worte stehle und sie wieder
    freilasse, damit sie in die Welt hinaus gelangen? Wie stelle ich das an
    und was brauche ich dazu?
  • … ich freie Buchstaben suche und sie
    zu neuen Wörtern zusammensetze. Wäre das eine Möglichkeit? Würden die
    Menschen sie akzeptieren?
  • … ich den Kobold davon überzeuge, dass
    es schön ist, Eindrücke mit anderen zu teilen. Er muss nicht allein sein,
    sondern kann aus der Gemeinschaft viel mehr gewinnen, als wenn er die
    einzelnen Worte betrachtet. Geschichten können zum Leben erwachen.
  • … ich meine Fähigkeiten als
    Wolkentänzerin einsetze? Ich könnte mit dem Kobold tanzen, bis ihm
    schwindelig ist und dann die Worte davon tragen, um sie mit dem Regen
    zurück auf die Erde zu schicken.

Es gibt unzählige
Möglichkeiten. Allein das nachdenken macht Spaß und weckt unseren kreativen
Geist. Nicht jede Idee muss zu Papier gebracht werden.

Jetzt bin ich gespannt,
welcher Anfang deiner ist und was du daraus machst.



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