[Geburtstagsmonat] Nadja Roth – Interview

[Geburtstagsmonat] Nadja Roth – Interview

Einsame
Insel:  Mit welcher deiner Figuren
würdest du am liebsten stranden und warum?

Ich muss gestehen, dass ich einen Charakter im
Kopf habe, der das Licht der Welt noch nicht erblickt hat. Deshalb muss er
leider noch in meinem Kopf bleiben und kann nicht mit. Deshalb würde ich mich
für Adam Flick entscheiden. Der existiert schon seit zwei Büchern und durfte
bereits einige Abenteuer erleben. Ich mag ihn sehr gerne, denn er ist ein
freundlicher Zeitgenosse und vor allem ist er lustig. Wenn ich auf einer
einsamen Insel landen würde, würde ich lachen wollen. 

Auf einer Skala von 1-10, wie sehr versinkst du in
deinen Geschichten beim Schreiben? Wirkt sich das auf das echte Leben aus?

Ja, das kann
durchaus passieren. Oft merke ich erst, dass ich nicht in der Realität bin,
wenn meine Kinder lachen und mich darauf hinweisen, dass ich mal wieder nichts
mitbekommen habe. Ich denke oft an meine Buchideen. Es kann jederzeit
passieren, dass mir plötzlich ein Kniff einfällt, eine Wendung, die mich dazu
veranlasst nach Stift und Papier zu greifen, damit ich es nicht vergesse. Wenn
ich mich mitten im Schreibprozess befinde, dann vergesse ich die Welt um mich
herum. Ich glaube, das kann jeder bestätigen, der selbst schreibt. Das Plotten
und recherchieren zähle ich nicht dazu. Aber das reine Schreiben, ist wirklich speziell.
Ein ganzer Nachmittag kann einem vorkommen, wie eine halbe Stunde.

Welche Hobbys hast du?

Da ich beim
Schreiben viel sitze, bewege ich mich in meiner Freizeit möglichst viel. Und da
ich mein Hirn dabei gerne ausschalte, power ich mich dann komplett aus. Zumba,
Jumping und Zirkeltraining. Bei lauter Musik und einem unbarmherzigen Motivator
vorne, kann ich am besten abschalten.
Ansonsten unternehme ich viel mit meiner Familie
und Freunden. Ich überlege mir sehr genau, was wichtig ist, denn es bleibt
nicht viel Zeit mit Kindern, Hunden und Arbeit. Die Zeit die ich habe, nutze
ich für das, was mit Wichtig ist. Ah, lesen gehört natürlich auch zu meinen
Hobbys, allerdings findet das meist im Bett statt und auch nur, wenn ich die
Augen noch offenhalten kann. Ins Kino gehe ich auch sehr gerne, doch leider nicht
so oft, wie ich gerne wollte.

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