[Geburtstagsmonat] Stefanie Bernadowitz – Die Welt von Peronya

[Geburtstagsmonat] Stefanie Bernadowitz – Die Welt von Peronya

Im dritten Beitrag des Tages möchte ich
euch nun die wichtigsten Orte meines Romans „Peronya“ vorstellen.
Die
Königsburg/Regart:
Regart ist seit jeher die schillernde
Hauptstadt des Königsreichs Peronya und das Machtzentrum der Monarchen. Vor der
Thronbesteigung des grausamen Königs Karol Jarvas war es der Sitz der
Herrscherfamilie Regano, von denen sich auch der Name der Ortschaft ableitet.  

Im Zentrum der ebenerdigen Stadt ragt
die steinerne Königsburg empor, welche schon aus weiter Ferne zu sehen ist. Es gibt viele große und kleine Gassen, Handwerksstuben,
Tavernen, sowie eine gewaltige Stadtmauer, die Tag und Nacht bemannt ist. Vor allem
an den regelmäßig abgehaltenen Markttagen kann es sehr voll in den Straßen
werden. Die Pracht Regarts, das seit dem
Herrschaftsantritt von Karol nur noch als „Königsburg“ bezeichnet wird, zeigt
sich vor allem dann, wenn der gesamte Adel des Landes für Turniere und
Wettkämpfe eintrifft, die auf der großen Turnierwiese abgehalten werden.

Die
goldene Stadt:
Die Hauptstadt des Wüstenlandes Oltah
gilt als schönster Ort der Welt und hat diesen Namen wahrlich nicht grundlos.
Die meisten Bewohner sind wohlhabend, und der Überfluss an Gold wird gern zur
Schau gestellt. Ein Großteil der Dächer, Fenster und Türen ist mit Gold
verziert, Straßen und sogar schmale Nebengassen mit Marmorsteinen gepflastert.
Nicht weniger als drei dicke Stadtmauern frieden den Herrschaftssitz der
Sultane ein. 

Zahllose Grünflächen und
Sitzgelegenheiten machen die goldene Stadt zur unvergesslichen Augenweide für
Reisende, doch nichts kommt an den Anblick des gigantischen Palastes heran, wo
seit Jahrhunderten die Sultane leben und regieren.
Das Bauwerk besteht aus
vielen kleinen Türmen, die zu einem Gebäude verschmelzen und über goldene
Kuppeldächer verfügen.

Der
Tempel der Magier:

Der offizielle Sitz des Magierordens
wurde auf einer Lichtung im westlichen Wald erbaut und dient als das
spirituelle Zentrum des Glaubens. Einem Magier wird überall auf der Welt großer
Respekt entgegengebracht, denn er gilt als gesegnet. 
Der Anführer dieses Ordens ist der
sogenannte Siegelträger, welcher als höchste, spirituelle Instanz angesehen
wird und sogar über den großen Herrschern steht. 
Das Haupthaus der Tempelanlage ist ein
weißes, rundes Gebäude mit Kuppeldach. Rechts und links davon ragen hohe Türme auf.
Im Mittelpunkt des Hofes steht ein Springbrunnen, es gibt zahllose Beete und
schmale, einstöckige Nebengebäude, in welchen die Jungmagier während ihrer
Ausbildung unterkommen. Am Ende des Hofes befindet sich ein einzelner runder
Turm, der seit Jahrhunderten von den Magiern aus dem mächtigen Adelsgeschlecht
der Avons bewohnt wird.


Salgart:
Die große, bedeutende Küstenburg ist
der Stammsitz der ritterlichen Familie Avon. Die große Feste wurde auf dem
Gipfel einer hohen Klippe errichtet. 
Der Wohnturm wird von einer runden,
hohen Mauer eingefriedet. Im Inneren des Burghofes gibt es eine Schmiede, ein
Waffenlager und Platz für die Pferde. Etwa zweihundert Meter von der Festung
entfernt erhebt sich die Stadt Salgart, welche auf der ganzen Welt für den
Fischfang und die Schmiedekunst gerühmt wird. 
Unterhalb der Klippe erkennt man die
mit Algen bewachsenen Stege und Anleger, an denen die zahllosen Fischerboote festgemacht
sind. 
Aufgrund der Nähe zum Meer ist die Luft
in Salgart sehr salzig und das Wetter unbeständig. 

Ostgart:
Ostgart ist die einzige Stadt in
Peronya, welche sowohl eine Mauer als auch einen tiefen Burggraben zur
Verteidigung vorweisen kann. Von der Zugbrücke und dem Torhaus aus führt eine
lange, gepflasterte Straße bis direkt vor die Stufen zum ritterlichen Wohnturm
der Familie Tavoni, die die Stadt verwaltet.
Im Burghof fällt das Auge eines jeden
Besuchers zuerst auf die gigantische Statue im Zentrum, welche das
ehrfurchtgebietende Abbild des tyrannischen Königs Karol zeigt. 
Die meisten Städter arbeiten als
Holzfäller oder Jäger, denn im angrenzenden Silberwald gibt es Bäume und Wild
im Überfluss.

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