[Geburtstagsmonat] Vinya Moore – Leseprobe: Ein Post-it kommt selten allein

[Geburtstagsmonat] Vinya Moore – Leseprobe: Ein Post-it kommt selten allein


Nachts
hatte ich kaum geschlafen. Mein Gesicht sah schrecklich aus. Die Tränensäcke
waren aufgequollen und ich hatte dunkle Augenringe. Aber ich gab mein Bestes.
Ein wenig mehr Make-up würde die Auswirkungen der Tränen mindern. Wenn jemand
fragte, würde ich sagen, es sei eine allergische Reaktion.

Ich
warf einen letzten Blick in den Spiegel und war einigermaßen zufrieden mit dem
Ergebnis. Seufzend ging ich ins Schlafzimmer und riss die Türen des
Kleiderschrankes auf. Schließlich entschied ich mich für ein Kostüm.
Dunkelblauer Rock und Blazer, dazu eine beigefarbene Bluse. Die passenden Pumps
standen im Flur. Ich warf einen Blick in meine Handtasche, vergewisserte mich,
dass ich alles hatte, und verließ die Wohnung.

Es
war frisch, aber nicht kühl. Meine Jacke brauchte ich nicht, legte sie mir über
den Arm und ging zum Wagen. Bevor ich einstieg, atmete ich noch einmal tief
durch. Ich würde es schaffen, ihm gegenüberzutreten und mir nicht anmerken zu
lassen, wie ich mich innerlich fühlte und das er mein Leben bis auf die
Grundmauern erschüttert hatte.

Heute
hätten wir einen unserer ‚Termine‘. Ich würde ihn nutzen und Mike mit den
Fragen konfrontieren, die mich wachgehalten hatten.

Ich
stieg in das Auto und fuhr los. Der Weg auf die Arbeit war beschwerlich, die
Stadt war voll von kleinen Baustellen, die den Verkehr aufhielten. Genervt
tippte ich auf das Lenkrad und wippte mit dem Bein. Je näher ich der Palmer
Street kam, desto unruhiger wurde ich. Mein Herz schlug rasend schnell in
meiner Brust und zog sich schmerzhaft zusammen.

Mit
zittrigen Fingern wählte ich auf dem Display in der Mittelkonsole Matildas
Nummer und hoffte, dass sie sofort abhob. Es waren nur zwei Querstraßen, bis
ich auf den Parkplatz der Kanzlei einbog. Das Klingeln beschallte das
Wageninnere.

»Du
gehst nicht arbeiten?«, fragte sie, ohne mich zu begrüßen.

»Doch,
aber ich brauche Mut«, gestand ich. Meine Hände begannen zu schwitzen und ich
umklammerte das Lenkrad fester.

»Du
schaffst das. Frag ihn alles, was du noch wissen möchtest. Bleib ruhig. Mach
vorher die Atemübungen, die du bei mir im Schwangerschaftskurs gelernt hast.«
Ihr Lachen dröhnte durch den Innenraum. Ich grinste und die Anspannung fiel von
mir ab. Meine Finger taten allmählich weh und ich lockerte meinen Griff um das
Leder.

»Danke.«
Ich lenkte den Wagen auf den Schotter und parkte vor dem Schild mit der
Aufschrift Louise Ross.

»Ruf
mich an, wenn was ist. Okay?«

»Das
mache ich. Bis später, Matilda.«

»Du
schaffst das!«, waren ihre letzten Worte und sie legte auf.

Ein letztes
Mal atmete ich tief durch und stellte den Motor ab. Ich straffte die Schultern,
griff nach meiner Tasche und stieg aus. Der Platz neben meinem Auto war leer.
In dem Beutel suchte ich nach meinem Handy und blickte auf die Uhr. Es war noch
früh. Er würde sicherlich bald kommen. So verblieben mir einige Minuten, um
mich zu sammeln.

Zielstrebig
betrat ich die Lobby, mied es, die anwesenden Kollegen anzusehen, und lief
Richtung Büro. Keiner sollte bemerken, wie unwohl ich mich fühlte. Meine
Absätze klackerten auf dem Marmor und ich hatte den Eindruck, dass jeder mich
ansah und ich im Mittelpunkt stand. Mit gesenktem Kopf eilte ich weiter und war
froh, als ich mich endlich den Büros näherte. Von weitem erblickte ich meine
Assistentin, die an ihrem Platz saß. Bevor ich ins Vorzimmer ging, holte ich
tief Luft und setzte ein Pokerface auf.

»Guten
Morgen Janine, welche Nachrichten hast du heute für mich?«, platzte es aus mir
heraus, als ich den Raum betrat. Mit der einen Hand krallte ich mich am Henkel
meiner Handtasche fest und mit der anderen griff ich nach den Post-its, die sie
mir hinhielt, als ich ihren Schreibtisch passierte. Ich wollte ihr nicht ins
Gesicht schauen und hielt den Blick starr auf den Boden gerichtet. Ihre
Spürnase war nicht zu unterschätzen. Sie würde mir ansehen, wenn etwas nicht in
Ordnung war. Die Affäre mit Mike vor ihr zu verheimlichen, war ein Drahtseilakt
gewesen, den ich bislang gut gemeistert hatte.

»Mr.
Robertson hat schon dreimal angerufen und wollte, dass ich ihm den Termin mit dir
bestätige. Geht es dir gut?«, rief sie mir hinterher, doch ich hatte die Tür
ins Schloss fallen lassen. Erleichtert atmete ich aus und ließ mich auf meinem
Bürostuhl nieder.

Ich
fuhr den Laptop hoch und arbeitete alle offenen E-Mails nacheinander ab. Die
aufgeschriebenen Rückrufe der Klienten erledigte ich und war dankbar für die
Ablenkung. Wenn ich über die Arbeit redete, musste ich mir keine Gedanken um
andere Dinge machen und war voll und ganz in meinem Element.

***

Das
Erinnerungstool meines Kalenders blinkte auf. In zehn Minuten hatte ich den
Termin mit Mike. Die Mittagszeit war vollkommen an mir vorüber geflogen. Ich
hatte nichts gegessen und bis auf den Kaffeenachschub, den Janine mir
regelmäßig brachte, nichts zu mir genommen. Jedes Mal, wenn sie hereingeschneit
war, hatte ich mir Papiere vors Gesicht gehalten und so getan, als wäre ich
beschäftigt.

Mein
Magen knurrte, doch so lange ich nichts aß, gab es wenigstens nichts, was ich
hätte ausspucken können, wenn mir die Galle hochstieg. Ich leerte die Tasse in
einem Zug, suchte die Unterlagen wahllos zusammen und erhob mich. Als mir die
Knie zitterten, schwankte ich leicht. Die Kante des Schreibtisches bot mir Halt
und ich lehnte mich kurz an.

Meine
Beine gehorchten mir wieder und ich machte mich auf den Weg in sein Büro. Wenn
ich das Gespräch mit Mike hinter mir hatte, würde ich Feierabend machen, mir
eine Pizza oder etwas vom Chinesen bestellen und mich volllaufen lassen.

Janine
sagte keinen Ton, als ich an ihr vorbeiging und hob auch nicht den Kopf.
Schnurstracks marschierte ich in Melissas Vorzimmer. Die Tür stand offen und
ich ging an seiner Sekretärin vorbei. Ihren Protest ignorierte ich
geflissentlich und ließ mich nicht von dem Vorhaben abhalten.

Ich
betrat den Raum und schloss hinter mir die Tür. Mein Puls raste und mich
überkam das Gefühl, jeden Moment ohnmächtig zu werden. Ich fasste mir ans Herz,
nur um sicher zu gehen, dass es in der Brust blieb und nicht den Korb aus
Knochen durchbrach. Den Blick starr auf die Fensterfront gerichtet, konzentrierte
ich mich auf die wunderschöne Aussicht, fokussierte eines der Schiffe, das in
die Town River Bay segelte. Meine Knie schlotterten und ich lehnte mich mit dem
Rücken gegen den Rahmen. Mit den Fingern umklammerte ich hilfesuchend den
Türgriff und die Unterlagen segelten zu Boden.

Mike
kam auf mich zu, doch ich hob abwehrend die Hände und signalisierte ihm, dass
er mir fernbleiben sollte. Ich wollte nicht, dass er mich berührte oder mir zu
nahe kam. Das könnte ich nicht ertragen. Deshalb sah ich nur zu, als er sich
hinkniete und die Papiere aufsammelte.

Ich
versuchte, meinen Herzschlag zu beruhigen, und atmete in tiefen Zügen ein und
aus. Er blieb vor mir stehen und hielt mir die Mappe entgegen. Widerwillig
löste ich meine Finger von der Klinke und ergriff sie. Nach Halt suchend
presste ich sie mir gegen den Oberkörper. Mike wandte sich von mir ab und
setzte sich auf die Couch. Ich wollte reden, ihn die Dinge fragen, die mich
bewegten, aber als ich den Mund öffnete, kam nichts hervor. Verzweifelt fuhr ich
mir mit der Hand durchs Haar und sammelte meine Gedanken.

Erinnerungen
schlichen sich ein, ließen mich schwer schlucken. Normalerweise wäre ich in
diesem Moment für etwas anderes hergekommen. Die Tränen blinzelte ich weg,
straffte die Schultern und ließ mich mit Abstand neben ihm nieder.

Meine
Konzentration lenkte ich auf das Wesentliche und schob den stechenden Schmerz
in meiner Brust beiseite.

»Ich
möchte etwas wissen … und verlange, dass du mir ehrlich antwortest.«
Entschlossen hob ich den Kopf und schaute ihn eindringlich an.

Mike
sah schrecklich aus. Er hatte dunkle Augenringe und wirkte, als hätte er seit
Tagen nicht geschlafen. Ich unterdrückte den Wunsch, ihm das zerzauste Haar aus
der Stirn zu streichen und konzentrierte mich auf den Grund meines Besuchs. Die
Worte lagen mir auf der Zunge, doch es fiel mir schwer, sie auszusprechen. Nur
diese eine Frage. Mehr wollte ich nicht.

»Warum?
Du hattest mir versprochen, dass du sie für mich verlassen würdest.« Gefasst
blickte ich ihn an und kaute auf der Unterlippe. Er griff nach meiner Hand,
aber ich entzog sie seiner Reichweite.

»Ich
wünschte, es wäre anders«, flüsterte er, leckte sich über die Lippen und
starrte Löcher in den Boden. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis er mich
ansah. »Sie ist schwanger und hat versucht, sich das Leben zu nehmen«, wisperte
er und Tränen rannen seine Wangen hinab. »Ich will das hier nicht mehr.« Mit
dem Finger deutete er zwischen uns hin und her. »Ich will meine Ehe mit Alice
retten. Du musst mich gehen lassen.« Er erhob sich und ging zum Fenster. Die
Hände hatte er in den Hosentaschen vergraben und den Blick starr nach draußen
gerichtet. Ein Nebelhorn war zu hören, aber das Geräusch drang nur gedämpft an
mein Ohr. Ich wollte die Hand nach ihm ausstrecken, ihn bitten, mich nicht
fortzuschicken. Er schüttelte den Kopf und ließ die Schultern hängen. Es würde
nichts bringen, selbst wenn ich ihn anflehte.

Ohne
etwas zu erwidern, lief ich fluchtartig aus dem Zimmer. Ich eilte in mein Büro,
ließ die Unterlagen achtlos auf den Schreibtisch fallen und griff nach meiner
Tasche. Keine dreißig Sekunden später rauschte ich erneut an Janine vorbei und
verließ die Kanzlei. Kopfschüttelnd rannte ich, so gut es mit den Schuhen ging,
zum Ausgang. Vor der Eichentür blieb ich stehen und lehnte mich dagegen. Das
konnte nicht passiert sein. Nein … Mike hatte mich nicht verlassen. Ich
unterdrückte die Trauer nicht länger und ließ die Tränen laufen. Es war mir
egal, wer mich sah. Sollten sie mich doch dafür verurteilen, dass ich ihn
liebte. Sie zerrissen sich längst das Maul über mich.

Als
ich aufsah, entdeckte ich Augenpaare, die mich anstarrten, Menschen, die hinter
vorgehaltener Hand tuschelten.

»Was
guckt ihr denn so?«, keifte ich, rappelte mich auf und ging Richtung Auto,
hantierte mit dem Schlüssel, traf das Schloss aber nicht, weil meine Hand
zitterte. Nach einem weiteren Versuch klappte es endlich und ich öffnete die
Wagentür. Ich umklammerte das Lenkrad und schrie mir die Wut von der Seele.
Dass man mich noch immer ansah, blendete ich aus.

Er
hatte mich all die Jahre angelogen, mir immer wieder beteuert, dass er im
Gästezimmer schlief. Tränen rannen meine Wangen hinab und tropften auf meinen
Rock, der sich allmählich vollsog.

Ich
ertrug den Anblick des Gebäudes, in dem die Kanzlei war, nicht mehr, ließ den
Motor an und fuhr zu Matilda. Den Weg hätte ich auch im Dunkeln hinter mich
bringen können und musste mich nicht auf den Straßenverkehr konzentrieren.
Seine Worte hallten, wie ein todbringendes Mantra, in meinen Ohren wieder.
Alice war schwanger …

Gestern
hatte er mir den Boden unter den Füßen weggezogen, heute riss er meine Welt aus
den Fugen. Alles, was ich wollte, war für immer verloren. Ich würde niemals die
Chance bekommen, mit ihm die Familie zu gründen, die ich mir gewünscht hatte.

Ich
parkte den Wagen vor dem Einfamilienhaus. Meine beste Freundin kam auf die
Veranda und hielt Mathew. Als ich den kleinen Mann erblickte, trocknete ich
meine Wangen, schluckte schwer und stieg mit zittrigen Knien aus.

Traurig
blickte sie mich an und zog mich in eine Umarmung. Sie verstand meinen Kummer
auch ohne Worte. Mathew tätschelte mir mit seinem Patschhändchen den Kopf und
ich grinste. Er war ein wahrer Schatz. Als ich ihn ansah, lächelte er und
streckte seine Ärmchen nach mir aus. Bei seinem Anblick war das Leid wie
weggeblasen, sein Lächeln vertrieb die Dunkelheit in meinem Inneren. Ich hob
ihn auf meinen Arm und ließ mich von meiner besten Freundin ins Haus geleiten.

Sie
schloss die Tür hinter mir und ging den Flur entlang. An den Wänden hingen verschiedene
Bilderrahmen und zeigten Matilda, Matti und ihren Mann in den verschiedensten
Situationen. Sie waren eine Familie.

»Kaffee,
Tee oder was Hochprozentiges?«, fragte sie, während ich ihr in die Küche
folgte.

Verwirrt
blickte ich ihr hinterher und war dankbar, dass sie mich mit ihrer Frage von
meinen Gedanken ablenkte. »Einen Kaffee mit Schuss und dann was
Hochprozentiges«, antwortete ich und versuchte die Finger von dem kleinen
Burschen aus meinen Haaren zu lösen. Ich setzte ihn in seinen Hochstuhl und gab
ihm die Schnabeltasse. Durstig nuckelte er daran, trank den Inhalt komplett aus
und gluckste laut.

Matilda
hantierte an der Maschine, die kurz darauf die Bohnen mahlte. Der Geruch von
Kaffee breitete sich im Raum aus, entfaltete seine beruhigende Wirkung auf
mich. Aus dem Eisfach holte sie eine Flasche Baileys und wedelte lächelnd damit
herum.

»Für
mich bitte einen großen Schuss«, sagte ich und streichelte Mathew liebevoll
über den Kopf.

»Kommt
sofort.«

Mit
zwei Tassen bewaffnet trat sie an den Tisch und schob mir eine davon zu. Der
kleine Mann griff gierig danach, aber ich war schneller und er zog schmollend
die Mundwinkel nach unten. Matilda reichte ihm einen Keks, den er
freudestrahlend entgegennahm und sich in den Mund steckte. Kind müsste man sein
… unbeschwert und sorgenlos.

»Erzählst
du mir, was passiert ist?«, erkundigte sie sich und nippte an ihrem Becher.

Ich
redete und ließ kein Detail der kurzen Begegnung in Mikes Büro aus. Noch
während ich sprach, füllte sie mehr von dem cremigen Likör in unsere Tassen.
Ich trank meinen Kaffee in einem Zug leer und sie tat es mir gleich. Die warme
Flüssigkeit legte sich schwer in meinen Magen und der Alkohol bahnte sich
seinen Weg in meine Blutbahn.

»Ich
weiß nicht, was ich sagen soll«, begann Matilda, erhob sich und brühte neuen
Kaffee. Sie gab mir meinen Pott zurück und ich schüttete einen großzügigen
Schluck des süßen Fusels hinein.

Als
sie sich wieder setzte, nahm sie meine Hand zwischen ihre. »Es tut mir so leid.
Ich habe mir wirklich gewünscht, dass es anders kommt.«

Wir
saßen eine Weile beisammen und aus dem Likör wurde Brandy. Dass ich nichts
gegessen hatte, bemerkte ich schnell. Mein Alkoholpegel stieg rapide an und
irgendwann hing ich, wie ein kleines Häufchen Elend auf der Couch.

Matilda
hielt mich im Arm und ich ließ meiner Trauer freien Lauf. Adam, ihr Mann, kam
nach Hause und verzog sich mit Mathew ins obere Stockwerk. Ich war dankbar
dafür, dass er mir keine unangenehmen Fragen stellte, und meine beste Freundin
mich nicht zum Reden zwang. Sie war für mich da. Mein Halt, wenn die See um
mich tobte und versuchte, mich mit Haut und Haaren in den Strudel zu ziehen,
der an meinen Füßen zerrte.

Als
sie sich verabschiedete und nach oben ging, war es schon lang finster draußen.
Keine Ahnung, wie spät es war, aber es spielte auch keine Rolle. In der Mitte
der Treppe blickte sie noch einmal zu mir herab. Wenn ich es richtig erkannte,
wirkte sie traurig, fast mitleidig.

Es
war dunkel im Raum und meine wirren Gedanken hielten mich vom Schlafen ab. Ich
dachte, dass ich mein Gehirn arbeiten hören konnte, aber das musste ein
Trugschluss meines körperlichen Zustandes sein.

Ohne
die unzähligen Bilder, die eine glückliche Familie zeigten, an der Wand sehen
zu können, reichte das Wissen über ihr Vorhandensein aus, um mich unwohl zu
fühlen. Ich drehte mich auf die andere Seite. Obwohl ich in einer Umgebung
voller Liebe war, fühlte ich nichts. Ich war leer und energielos, lag hier und
wartete darauf, dass ein Wunder geschah.

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