It’s okay not to be okay von Scarlett Curtis

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Klappentext

Ein Mutmacher für alle, denen es gerade nicht gut geht. 
Psychische Gesundheit geht uns alle an. Trotzdem trauen sich die wenigsten, offen darüber zu sprechen. Die britische Aktivistin Scarlett Curtis hat es sich zu ihrer Mission gemacht, dieses gesellschaftliche Tabu zu brechen, und gefragt: Was bedeutet psychische Gesundheit für dich? Mehr als 30 inspirierende Menschen teilen in dieser Anthologie ihre ganz persönliche Geschichte. Die Texte sind aufrüttelnd, lustig, schonungslos, poetisch und tröstend. Sie sind wie ein Zuruf, ein lautes Signal, das alle da draußen wissen lässt: Du bist nicht allein! Egal, was du gerade durchmachst – es ist okay. 

Es ist okay, nicht okay zu sein.

Es ist okay, zu weinen.

Es ist okay, wütend zu sein.

Es ist okay, um Hilfe zu bitten.

Es ist okay, im Bett zu bleiben.

Es ist okay, wenn du nicht darüber reden willst.

Es ist okay, eine Therapie zu machen.

Es ist okay, Medikamente zu nehmen.

Es ist okay, menschlich zu sein.

Das hier ist kein Lehrbuch. Es wurde nicht ausschließlich von professionellen Psycholog*innen oder Psychiater*innen geschrieben. Es ist persönlich. Aber im Teilen von persönlichen Geschichten liegt eine gewaltige Kraft.

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Meine Meinung

Ich durfte das Buch It’s okay not to be okay lesen. In diesem Buch erzählen berühmte Persönlichkeiten von prägnanten Erfahrungen, die ihre psychische Gesundheit gefährdet haben. Des Weiteren erzählen sie wie sie diese Erlebnisse und ihre Folgen bewältigt haben.

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Kapitel sind sehr kurz und wurden von den einzelnen Personen selbst verfasst. Hierbei sind die Themen sehr unterschiedlich. Vor allem unterschiedlich intensiv. Das ein oder andere Thema hat mich bspw. sehr mitgenommen. Teilweise sind die Geschichten sehr emotional und die Schicksale, die beschrieben werden, sind nichts für sanfte Gemüter.

Mir hat gut gefallen hinter die Kulissen zu schauen. Jeder von uns sieht berühmte Personen bspw. im Fernsehen und denkt, dass sie ein perfektes Leben führen. Aber oftmals ist dies nur Schein und sie beherrschen ihre Rolle perfekt. Die Geschichten zeigen welche unterschiedliche Facetten psychische Erkrankungen annehmen können und dass nicht jede Erkrankung wie im Lehrbuch verläuft.

Diese Geschichten haben mir gezeigt wie wichtig es ist, auf sich nicht nur körperlich aufzupassen, denn eine stabile Psyche ist ein wichtiges Gut, das wir haben sollten. Und vor allem haben mir die Geschichten gezeigt, dass man nicht alleine mit den Erkrankungen ist, sondern es viele Menschen im Leben gibt, die einen unterstützen. Ihr seid nicht alleine!

Das Einzige, was mich stört ist, dass die Originalversion aus dem Englischen mehr Geschichten enthält. Hier hätte ich mir gewünscht, dass alle Beiträge mitveröffentlicht werden.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass mehr Menschen den Mut finden offen über ihren psychischen Zustand zu reden und dies mehr in der Gesellschaft anerkannt ist. Das Buch ist ein guter Weg dorthin und zeigt, dass das Erzählen eine gute Möglichkeit ist, sich Ballast von der Seele zu reden und andere Menschen dafür zu sensibilisieren. 

Ich kann das Buch empfehlen. Allerdings könnte es sein, dass ihr aufgrund bestimmter Themen getriggert werden könntet.

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