Magischer Themenmonat – Jenseits des Mainstreams mit dem Gevatter Tod

Magischer Themenmonat – Jenseits des Mainstreams mit dem Gevatter Tod

Leider endet der Themenmonat schon. Ich hätte mir tatsächlich noch viel mehr tolle Beiträge und Bücher gewünscht. Nischenromane sind einfach etwas tolles. Heute geht es um Geliebter Gevatter Tot von Veronika Carver. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. 

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Gastbeitrag von Veronika Carver

Quelle

Jenseits des Mainstream: Geliebter Gevatter Tod

Warum das mit dem Mainstream nicht klappen wollte:

„Geliebter Gevatter Tod“ erschien erstmals als eBook beim HarperCollins-Label books2read, einem großen und vielversprechenden Verlag also. Doch er lief nicht.

Lag es am minimalistischen, düsteren Cover, ganz ohne sexy Gesichter oder Personen darauf? Daran, dass die Liebesgeschichte aus der männlichen Perspektive beschrieben ist? Und der Protagonist weder gut aussieht, noch „jemand“ ist, sondern einfach nur eine gescheiterte Existenz, die zu allem Übel auch noch den besten und einzigen Freund im Suff umbringt?

Vermutlich spielt all das eine Rolle. Wahrscheinlich ist die Geschichte auch schlicht und ergreifend zu „heavy“, denn der Tod spielt eine allgegenwärtige Rolle und wird zwar auf den Kieker genommen, doch hinter der sarkastisch-schwarzhumorigen Fassade von Protagonist Marten steht eine resignierte und äußerst depressive Weltanschauung.

Doch ich schreibe meine Widmung nie grundlos: Eine Geschichte über den Tod ist vor allem eine Geschichte über das Leben. Beide sind in der Liebe vereint.

Und auch die Bloggerwelt, die sich bisher an Martens Leidensweg gewagt hat, denkt ähnlich:

„Geliebter Gevatter Tod von Veronika Carver ist eine denkwürdige Geschichte die sich tief in den Verstand einnistet und bewirkt das man über vieles nachdenkt. Eine spannende Story mit witzigen Dialogen und skurrilen Ereignissen. Doch dieses Buch besitzt auch Schmerz und Tiefgründigkeit die jeder Persönlichkeit auf gewisse Art und Weise nahe gehen wird. Eine allgegenwärtige Thematik führt uns Dinge auf die wir nicht einfach außer acht lassen sollten.“ – Fairys Wonderland

„Ich liebe alle Protagonisten. In ihrer absoluten Individualität sind sie dermaßen authentisch, dass es beinahe wehtut. Denn wenn man diese Geschichte an sich ran lässt, geht sie bis ins Herz, in die Gedanken, und dort begleitet sie eine Weile. […] Ich möchte dieses Buch so gern noch einmal zum ersten Mal lesen! Veronika Carver hat mir definitiv ein Lese-Erlebnis der Extraklasse beschert. Ein Unikat auf den Buchmarkt gebracht. Denn diese Art des Schreibens findet sich nicht oft – diese sichtbare Individualität der Geschichte. Es ist so schön, wenn man nicht wieder ein tausendstes Buch zum gleichen Thema liest!“ – Gwynnys Lesezauber

„Mit Geliebter Gevatter Tod hat Veronika Carver eine düstere, beklemmende und einnehmende Adaption basierend auf dem Märchen der Gebrüder Grimm geschaffen. Dieses Buch ist kein Mainstream und gerade deswegen kann ich es euch nur ans Herz legen. Auch wenn ich zwischendurch nicht immer die Zusammenhänge verstanden habe, ergibt am Ende alles einen Sinn und ich saß einfach nur baff über dem Buch. So was liebe ich, sowas schreit nach dem Wörtchen Highlight.“ – Booknerds by Kerstin

Für mich als Autorin sind solche Rezensionen wie die Luft, die ich zum Atmen brauche. Man schreibt zwar zunächst für sich, doch sobald man sein Buchbaby in die Welt entlässt, will man es wachsen sehen. Falls es nicht gelingt, die Massen aufzurühren, muss man sich deshalb bewusst sein, warum man überhaupt schreibt.

Ich schreibe, weil ich Geschichten erzählen möchte, die auf vielen Ebenen berühren. Die nicht stupide den vorgegebenen Erfolgs-Schemata folgen (die ich als zertifizierte Drehbuchautorin alle gelernt habe). Und die die Seele berühren, das Herz flattern lassen und den Verstand auseinanderzubrechen versuchen.

Weil diese Geschichten das auch mit mir machen und einen bleibenden Eindruck in meinem Leben hinterlassen.

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Geliebter Gevatter Tod*
Eine Antwort auf diese Frage liefert ihm niemand anders als der Tod selbst: Dieser bietet Marten an, sein Lehrling zu werden und den Schmerz der Menschenwelt hinter sich zu lassen. Doch sollte man einem Angebot des Todes trauen?  Marten sieht sich vor die schwerste Entscheidung seines Lebens gestellt – und dann ist da auch noch Julie …


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