Mentira – Stadt der Lügen von Christina Hiemer

Mentira – Stadt der Lügen von Christina Hiemer

[Werbung] Mentira – Stadt der Lügen** I Christina Hiemer I impress. I Fantasy I Band 1 I 430 Seiten I Kaufen*  

 

Klappentext
**In einer Welt, in der nur die Wahrheit zählt, kann eine einzige Lüge alles verändern.**
Melia ist ein Mitglied der Ruína und als solches ist die Wahrheit tief in ihr verwurzelt. Doch durch den Auftrag, ein mysteriöses Buch aus vergessenen Zeiten ausfindig zu machen, gerät das Vertrauen in ihre Schwesternschaft ins Wanken. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und flieht. Aber außerhalb der Stadtmauern Mentiras liegt eine Welt, in der die Wahrheit kein Gewicht hat, in der Lügen und Betrügereien zum Alltag gehören. Hier trifft sie auf Jaron, einen verstoßenen Wächter. Und obwohl sich Melia der Gefahr bewusst ist, schenkt sie dem Mann mit den stechend grünen Augen ihr Herz …

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Wer auch immer dies zu lesen bekommt: Bist du bereit die Konsequenzen für deine Worte zu übernehmen? Wirst du zu deinen Taten stehen, seien sie noch zu niederträchtig und verabscheuungswürdig? 

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Vor kurzem wurde Mentira bei impress. veröffentlicht und hat in diesem Rahmen ein neues Cover bekommen. Um Mentira bin ich schon länger geschlichen und habe mich sehr gefreut, dass ich es nun lesen durfte.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Ich kam nicht gut in die Geschichte rein und wurde mit der Schwesternschaft nicht warm. Zum Glück hatte dies nicht lange gedauert. Sobald Melia den Orden verlässt, wurde es wirklich sehr spannend. Melia ist allerdings nicht wie die anderen Frauen des Ordens. Frauen aus Mentira lügen nicht, bestehlen sich nicht und geben ihr Leben für die anderen. Melia jedoch ist neugierig und hat das Leben innerhalb der Mauern satt. Daher stiehlt sie ein Buch, welches ihr Leben verändern wird. Neben Melia gibt es viele weitere Charaktere, die mal mehr und mal weniger spannend sind. Interessanterweise sind diese Charaktere schwer zu durchschauen und es ist nicht erkennbar, welches Ziel sie verfolgen. Ob jeder nur eine gute Absicht hegt?

Die anfänglichen Schwierigkeiten sind im Verlauf der Geschichte nicht zu erkennen. Durch die undurchschaubaren Charaktere und die Unwissenheit, die Melia begleitet, bleibt es sehr spannend. Auch als Leser bekam ich nicht unbedingt mehr Informationen als Melia. Ab und zu kam etwas ans Licht, welches mich aber schier verrückt machte, da ich es gerne Melia erzählt hätte.

Zwischendurch war es eine Ahnung, die ich zwischenzeitlich verworfen hat. Bis es letztendlich zur Erkenntnis wurde, über die ich trotzdem überrascht war. Dachte ich gegen Ende, dass ich nun einiges durchschaut habe, konnte ich mein Weltbild wieder über den Haufen werfen und mehr oder weniger bei null beginnen. Das Buch endet mit vielen offenen Fragen, die es heißt im nächsten Teil zu ergründen. Ich bin sehr gespannt. 

 

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