Nachbarschaftshilfe von Susanne Eisele

Nachbarschaftshilfe von Susanne Eisele

[Werbung] Nachbarschaftshilfe** I Susanne Eisele I Fantasy-Krimi I 143 Seiten I Kaufen*  

 

Klappentext
Seit langem ist der Graben zwischen der Vampir- und der Werwolfstadt tiefer als der Fluss, der die beiden Städte trennt. Kein Vampir betritt das Gebiet der Werwölfe und ebenso anders herum. Ein Vampir jedoch geht in das andere Gebiet und ermordet Werwölfe. So wie ein Werwolf Vampire auf deren Gebiet ermordet. Jetzt heißt es für die Sheriffs der beiden Clans zusammenzuarbeiten und den jeweiligen Nachbarn zu unterstützen, um den Mördern auf die blutige Spur zu kommen und weiteres Unheil zu verhindern.

___________________________________________________________________

“Sie wurden teilweise zerfetzt, Teile der Leichen fehlen und alles schwamm regelrecht in Blut. […] Ich habe deutlich Werwolf gerochen, mal ganz abgesehen von den Krallenspuren. Wenn die Werwölfe uns die Schuldigen nicht ausliefern, müssen wir sie uns selbst holen.”

___________________________________________________________________

Ich durfte das Buch Nachbarschaftshilfe von Susanne Eisele lesen. Bislang habe ich selten einen Fantasykrimi gelesen, wodurch ich doch sehr neugierig war. Mit ihrem Schreibstil kam ich gut zurecht. Sie schreibt ohne große Holpersteine und ziemlich einfach. Nur die immer wiederkehrenden Wortwiederholungen haben mich etwas gestört. 

Die Geschichte beginnt direkt spannend, aber mit einem grauenhaften Detail, welches ich euch an dieser Stelle nicht verraten möchte. Ich lernte in kurzer Zeit die Zwillinge Matthew und Charles kennen, die ich im Verlauf der Geschichte begleiten durfte. Unterschiedlicher können beide nicht sein. Matthew arbeitet bei der Polizei, reißt gerne Frauen auf und ist sehr extrovertiert. Charles hingegen darf das Schloss nicht verlassen, ist daher eher ruhiger und nachdenklicher. Beide Charaktere haben mir gut gefallen, da sie auf ihre eigene Art und Weise etwas Anziehendes hatten. 

Die Idee Fantasycharaktere mit Krimielementen zu vereinen hat mir gut gefallen. Krimis sind mir persönlich oft zu langweilig und doch war ich überrascht, dass es hier überwiegend nicht der Fall war. Es gab zwar immer wieder Stellen, an denen sich die Geschichte etwas gezogen hatte, aber es gab auch viele Stellen, die ich sehr gerne gelesen habe. Gepaart wurde die Geschichte mit romantischen Aspekten, die ich so nicht erwartet hatte. 

Ebenso erging es mir mit dem Ende. Ich konnte mir bis fast zum Schluss nicht vorstellen, wer für die vielen Morde verantwortlich sein sollte. Umso begeisterter war ich von der Idee der Autorin, auf die ihr sicherlich nicht kommen werdet. Lest aber selbst. 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.