Celeste- Siehst du mich?** I Serena S. Murray I Selfpublisherin I Fantasy I Band 1 I 480 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Wo sich Schatten befinden, gibt es auch Licht. Und wo es Licht gibt, findet man die Seelen der Verstorbenen. Ian ist Geisterjäger und mit seinem Leben ganz zufrieden. Bis ihm eine junge Frau in London begegnet, die griechische Götter, Monster und Geheimnisse mit sich bringt, die ganz und gar nicht ans Licht dringen sollten. Celeste ist eine Dunkle, eine Seelenfängerin. Doch als eine Seele aus ihrer Schattenwelt flieht, liegt bald das Schicksal Edrès in ihren Händen.

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Manchmal berichteten die Sterblichen von Monstern, doch je älter die Welt wurde, desto häufiger wurden die alten Legenden zu Märchen. Monster existierten in der Wirklichkeit nicht mehr. Und die Götter lehnten sich zufrieden zurück, war ihre Arbeit doch getan. Zu mindestens bis jetzt. 

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Ich hatte einen Beitrag gelesen, in dem de Autorin fragte, ob nicht jemand Lust hätte, ihr Buch zu lesen. Da mich der Klappentext sehr angesprochen hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Auch das Cover gefällt mir ziemlich gut und es sieht wirklich toll im Bücherregal aus. Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt. Es gab ein paar Schwächen, jedoch ist er trotzdem sehr bildlich. 

Besonders hervorheben möchte ich die Innengestaltung des Buches. Die Seiten sind nicht nur einfach schwarz weiß, sondern am unteren Rand auf der letzten Seite der Kapitel befindet sich immer ein Bild von London. Das hat mir gut gefallen, da es so dem Buch ein schönes Aussehen verleiht. Weniger gefallen hat mir jedoch, dass das Buch wirkt, als hätte die Autorin eine PDF Datei ausgedruckt. Die Schrift ist relativ klein, der Rand sehr breit und dadurch eher anstrengend zu lesen. Hier hätte ich mir einen wesentlich dünneren Rand und eine größere Schrift gewünscht. Zu dem steht oben auf jeder Seite ihr Autorenname und der Titel des Buches, als ob sie immer daran erinnern möchte, wer das Buch geschrieben hat und welches Buch man aktuell liest. Das fand ich persönlich sehr störend und macht in meinen Augen die Gestaltung des Buches kaputt. 

Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen. Sie lässt die fiktive Welt mit der realen Welt verschmelzen und zeigt die Hürden, die Charaktere erwarten, wenn sie nicht mehr in ihrem gewohnten Umfeld leben. Zu dem bringt sie neue Aspekte in die Geschichte und lässt Geister zur Realität werden. Neben den vielen Geistern habe ich Celeste kennengelernt, eine junge Frau, die plötzlich in der realen Welt landet. Als sogenannte Dunkle, befreit sie die Seelen von Geistern, damit sie nicht mehr auf der Erde verweilen müssen. In der realen Welt ist es erst einmal für sie schwer sich zurecht zu finden. Jedoch trifft sie dort auf Ian, einen Geisterjäger, der als einziger in der Lage ist, Celeste zu sehen. Das sorgt natürlich im Umfeld für wilde Spekulationen. Denn was würdet ihr von jemanden halten, der mit sich selbst redet? Außerdem gab es noch Melina, die in Celestes Heimat agiert. Die Charaktere haben mir gut gefallen und waren meist sympathisch. 

Leider bin ich nicht ganz mit der Handlung zu Recht gekommen. Es gab viele gute Aspekte und wie bereits oben benannt tolle Ideen, jedoch hat sich einiges in die Länge gezogen. Ich hätte mir an vielen Stellen wesentlich mehr Spannung gewünscht. Auch hat es mich anfangs verwirrt, wie die beiden Handlungsstränge von Celeste und Melina zusammengehören. Gerade Melinas Handlungsstrang hat mir nicht sonderlich gefallen und etwas durcheinander zurückgelassen. Erst gegen Ende wurde mir klar, dass dieser auch eine wichtige Rolle spielt. Aber mir hat der Handlungsstrang von Celeste einfach besser gefallen, da er mehr strukturiert und spannend war.

Das Ende ist sehr offen, denn es endet mit einen Cliffhanger. Da das Buch gerade gegen Ende noch einmal spannend wurde, bin ich doch gespannt auf Band 2 und hoffe, dass er mir besser gefällt. 

 

 

 

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