Das Auge des Horus – Erwachen** I Pascal Wokan I Fantasy I Band 1 I 246 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Vergiss alles, was du bislang geglaubt hast, zu wissen! Vor über zweitausend Jahren wurden die altägyptischen Götter geächtet und die Splitter ihrer Seele in mächtige Artefakte gebunden. Verborgen vor Menschenaugen befinden sich Ordnung und Chaos im Gleichgewicht, doch im Untergrund tobt ein uralter Krieg. Simon Contewill ist ein Magier des Horus. Als in Sky Baker der Splitter eines mächtigen Gottes erwacht, ahnt Simon bereits, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Ihre Feinde holen zum entscheidenden Schlag aus und wecken etwas in der Finsternis, das besser verborgen geblieben wäre. Mystische Artefakte, mächtige Götter und uralte Geheimnisse. Tritt dem Auge des Horus bei, um den Verlauf des Schicksals zu ändern.

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Ich trage also wirklich dieses Ka in mir?“ […] „Natürlich.“ Amunet lächelt. „du wirst lernen es zu nutzen und auch, welche Bürden und Herausforderungen damit verbunden sind. Du wirst für Maat – die Ordnung einstehen und das Chaos vertreiben. […]“

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Der Autor schrieb mich an, ob ich nicht Lust hätte, sein Buch zu lesen und zu rezensieren. Da mich der Klappentext sehr angesprochen hat und mir auch das Cover gefällt, habe ich das Angebot sehr gerne angenommen. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, durch den ich gut in die Geschichte hineingefunden habe. Mir hat gut gefallen, dass er einige geschichtliche Aspekte mit in seine Geschichte einfließen lassen hat. Zwar war es mir an manchen Stellen etwas viel, aber das ist Geschmackssache. 

Das Setting befindet sich in unserer Welt und doch hatte ich das Gefühl in eine ganz andere abzutauchen. Durch die vielen geschichtlichen Aspekt, sind die Realität, Vergangenheit und Fiktion ineinander übergegangen und haben sich miteinander verbunden. Auf dieser Reise zwischen Realität, Fiktion und Vergangenheit durfte ich Simon, einen Journalisten, begleiten. Simon ist sehr neugierig, was sicherlich seine Journalistentätigkeit mit sich bringt. Aber genau diese Neugierde wird ihm zum Verhängnis und er wird auserwählt, einen Gott zu tragen. Die Idee mit den Göttern hat mir gut gefallen. Gerade dies, dass sie Menschen als Wirt auserkoren und in diesen weiterleben, hat es mir sehr angetan. Auch Simon hat mir als Charakter gut gefallen. Ebenfalls toll finde ich, dass der Autor sich nicht nur auf Simon fokussiert hat, sondern auch durch einen weiteren Handlungsstrang seinen Gegenspieler zu Wort kommen lässt. So wusste ich, was geplant wird, wusste aber wiederum, dass Simon es nicht weiß. 

Die Spannung war für mich etwas schwankend. Wie oben bereits erwähnt, hat der Autor viele geschichtliche Aspekte mit einfließen lassen. Manchmal war es mir etwas zu viel, auch wenn ich die ägyptische Mythologie sehr spannend finde. An manchen Stellen ging hierdurch die Spannung etwas verloren. Allerdings gibt es dafür einige Stellen, die wirklich sehr spannend sind. Vor allem, da sie sehr actionreich sind. 

Besonders hervorheben möchte ich die Gestaltung des Buches. Da viele fremde Begriffe und Personen vorkommen, gibt es am Ende ein Glossar mit allen Begriffen und deren Übersetzungen. Auch Hieroglyphen werden vom Autor oft verwendet. Diese werden im Text beschrieben und direkt nachstehend mit einem Bild visualisiert. So konnte ich alles gut verfolgen ohne durcheinander zu kommen.

Das Ende bleibt zwar offen, aber endet zum Glück nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Und doch bin ich sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird, denn noch so einige Fragen sind zu klären und ich bin mir nicht sicher, ob es gut ausgehen wird.

Mein Fazit
Mit Erwacht ist dem Autor ein spannender Auftakt gelungen. Zwar sind mir an manchen Stellen die geschichtlichen Aspekte etwas zu viel gewesen und doch konnte mich der Autor an sein Buch fesseln sowie von diesem überzeugen. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.  

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