[Rezension] Die Greifenreiterin von Sabine Schulter

[Rezension] Die Greifenreiterin von Sabine Schulter

[Werbung] Die Greifenreiterin – Gefangenschaft** I Sabine Schulter I Fantasy I Band 1 I 385 Seiten I Kaufen*

 

Originalcover

Klappentext
Bist du bereit für die Unendlichkeit des Himmels? 
Gleich bei ihrer ersten Mission als vollwertige Reiterin fällt Rayna mit ihrem Greifen Ferril in die Hände der Nanjok, einem unbarmherzigen Volk des Nordens. Was dieses weit im Süden zu schaffen hat, weiß Rayna nicht – genauso wenig wie Hyron, der ebenfalls gefangen gehalten wird, wenn auch nicht durch Ketten. All ihr Denken ist auf Flucht ausgerichtet. Doch was beide nicht einmal erahnen, ist, dass ihr Treffen und ihr gemeinsamer Überlebenskampf bei den Nanjok erst der Anfang von etwas viel Größerem bedeutet.  Lass dich von der großartigen Welt Teharis, Raynas Abenteuern und ihrem tierischen Begleiter Ferril mitreißen!

___________________________________________________________________

Ich wollte das, was auch Karim hatte: ein Wesen, das mich erwählte, das zu meinem Partner auf Lebzeiten wurde und mich begleiten würde, wohin auch immer ich ging. 

___________________________________________________________________

Da ich das Buch bereits vorablesen durfte, könnt ihr meine Rezension bereits lesen. Wie gewohnt schreibt Sabine Schulter sehr bildhaft. Bereits nach wenigen Seiten konnte ich mich auf die Welt und die Protagonistin einlassen. Begleiten durfte ich Rayna, eine junge Greifenreiterin. Sabine beschreibt kurz ihre Kindheit und was es mit den Greifen auf sich hat. Schnell verfliegen die Jahre und ich durfte die erwachsene Rayna kennenlernen. Rayna mochte ich sehr gerne, auch wenn sie oft das sagt, was sie denkt. Sie ist sympathisch, mutig, aber auch sehr waghalsig. Besonders angetan hat es mir ihr Greif Ferril. Ich finde die Idee einfach wahnsinnig toll und bisher wenig in anderen Büchern behandelt. Neben Rayna und Ferril durfte ich Hyron kennenlernen, einen sehr sympathischen jungen Mann, der sein Leben über das Leben anderer stellt. Generell sind die Charaktere sehr gut gelungen und machen die Geschichte zu etwas Besonderem. 

Auch das Setting konnte mich überzeugen. Ich bin immer wieder begeistert über die Orte, die die Autorin schafft. Ich habe mich gleich wohlgefühlt. Sowohl bei den Himmelsreitern hoch in den Lüften, als auch bei den Shealif in der Natur am Boden. Welche mir letztendlich am besten gefällt, kann ich gar nicht sagen, denn jeder Ort hat seinen eigenen Reiz.

Für mich etwas ungewohnt ist die zum Teil fehlende Action. Vielmehr hat sich die Autorin darauf fokussiert, den Leser in die Welt der Himmelsreiter, Nanjoks und Shealifs einzuführen. Zudem wird sich intensiv mit der Gefangenschaft auseinandergesetzt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Gefangenschaft etwas kürzer beschrieben wird und actionreichere Ereignisse vermehrt auftreten. Diese kamen immer mal wieder vor, nahmen aber nur wenig Raum ein. Gegen Ende des Buches habe ich genau das gefunden, was ich mir gewünscht habe. Es wurde sehr spannend und ich war mir nicht sicher, wie es ausgehen wird. Denn auch das Ende lässt offen, welche Abenteuer die Charaktere im zweiten Teil erleben werden. Es bleibt also spannend, was mich in der Welt der Himmelsreiter, Nanjoks, Shealifs und den weiteren Völkern noch erwarten wird. Nun hoffe ich, dass die Erscheinung des zweiten Teils nicht lange auf sich warten lässt. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.