Die Sagen der Alaburg I Greg Walters I Fantasy I Band 4 I 426 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der richtig gut zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork. Sie können die Welt retten – oder vernichten. Krieg überzieht Razuklan. Täglich landen Hunderte Vonynen an den Küsten des Kontinents und verwüsten ganze Landstriche. Bald wird die dunkle Zauberin auch die letzte magische Quelle zerstören. Der Drianyorden schaut diesem Treiben scheinbar unbeteiligt zu. Die Studenten der Âlaburg müssen eingreifen, um die Zauberin aufzuhalten. Für Leik und seine Freunde beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bis schließlich der Farbseher vor einer alles entscheidenden Wahl steht.

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„Ich sende euch mit einem letzten Auftrag in eure Heimatstädte und Dörfer zurück. Beschützt die Schützenswerten und verteidigt euer Zuhause gegen den anrückenden Feind. Schaut nicht nur auf eure Familien. Viele andere brauchen auch eure besondere Gabe in diesen schweren Zeiten. Nutzt sie, solange ihr noch über Magie verfügt. Mögen Frieden und Freundschaft mit euch sein.“

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Ich beende die Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn Gregs Bücher haben mich doch eine Weile begleitet und ich habe mich immer wieder auf sie gefreut. Wie gewohnt schreibt er leicht zu verstehen und bildlich. Ebenso schließt der letzte Teil direkt an den Vorgänger an.

Viele Worte möchte ich zu den Charakteren gar nicht verlieren, da ich sie bereits in den letzten Rezensionen näher beschrieben habe. Nur eins kann ich sagen: Sie sind einfach wundervoll. Ich liebe die vielfältige, herzliche und sympathische Art der Charaktere. Gerade wegen ihnen bin ich etwas traurig, dass ich sie schon wieder verlassen muss.

Da es sich um den letzten Teil handelt, sollte es natürlich spannend werden und mit einem runden Abschluss glänzen. Und hiermit konnte mich der Autor voll und ganz überzeugen. Im letzten Teil redet er nicht lange um den heißen Brei, sondern geht direkt aufs Ganze. Schnell wird klar, dass auf der letzten Reise mit den Freunden nicht nur Frieden und Freude herrschen wird. So konnte der Autor noch einmal die Spannung auf hohem Niveau halten und mich an sein Buch fesseln.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn ich nicht erwartet habe, dass es so ausgehen wird. Am Ende konnte ich die Bücher mit gutem Gewissen beenden, denn es gab für mich keine Fragen mehr zu klären und alles wirkte sehr rund. Jedoch habe ich noch eine kleine Kritik: Dieses Mal war es für mich an manchen Stellen etwas zu schnell abgehakt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl, da das Positive mehr als überwiegt.

Anmerken möchte ich noch die tolle Entwicklung der Geschichte. Habe ich im ersten Teil noch kritisiert, dass mich das Buch doch sehr stark an Harry Potter erinnert, ist davon nicht mehr viel übrig. Der Autor hat es geschafft, seine eigenen und neuen Ideen in die Geschichte hineinfließen zu lassen und somit eine wundervolle Reihe zu schaffen. 

Mein Fazit
Leider endet nun die Saga um die vier Helden der Alaburg. Mir hat der Abschluss wieder super gefallen und ich bin begeistert, wie sehr sich die Reihe im Verlauf verändert hat. Ich kann sie euch wärmstens empfehlen.

 

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