[Rezension] Die Seelenspringerin – Abgründe von Sandra Florean

[Rezension] Die Seelenspringerin – Abgründe von Sandra Florean

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Klappentext
„Nicht unsere Worte machen uns zu besseren Menschen, sondern unsere Taten”
Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in die Seelen übernatürlicher Wesen zu springen. Ein Albtraum für die junge Frau, weil sie dabei Zeugin von Gewaltverbrechen wird, die sie jedoch nicht verhindern kann. Mit einem Mal häufen sich die Sprünge und Tess ahnt, dass es kein Zufall sein kann. Sie vertraut sich dem Polizisten Jim an und hilft ihm schließlich bei der Aufklärung der Morde. Dadurch begibt sie sich so tief in die Welt der Übernatürlichen, dass sogar Vampirgebieter Octavian auf sie und ihre Kräfte aufmerksam wird. Noch ahnt sie nicht, was der mächtige Mann mit dem Schattengesicht im Schilde führt.

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Anfangs hatte sie trotz des Schocks versucht, den Opfern zu helfen – auf welche Weise auch immer. Sie war jedes Mal kläglich gescheitert. […] Es waren fürchterliche Dinge, die sie sah, und deshalb kein Wunder, dass alle sie für abartig und pervers hielten.
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Ich durfte den ersten Teil von Die Seelenspringer für die Aktion Bookflix lesen und bin begeistert. Für mich ist es das erste Buch der Autorin gewesen und ich verstehe bis jetzt nicht, wieso ich nicht schon früher eins ihrer Bücher gelesen habe. Sie schreibt sehr bildlich und fesselnd, sodass ich bereits nach wenigen Seiten fasziniert von ihrer Geschichte gewesen bin. Sie hat sich dazu entschieden, den Leser direkt in das Geschehen zu werfen und nach nur wenigen Sätzen kam ich in den Genuss des Seelenspringens. Ob es ein Genuss ist bleibt zu bestreiten, denn das, was die Protagonistin Tess sieht, ist alles andere als schön. Tess ist für mich ein starker Charakter, der trotz seiner Bürde versucht wieder am Leben teilzunehmen. Allerdings hatte ich auch hin und wieder das Gefühl, dass sie durch waghalsige Ereignisse versucht ihrem Leben zu entfliehen. Nebenbei hat sie noch eine Sexgeschichte am Laufen und verliebt sich schnell in einen Vampir. Beide Handlungen waren für mich etwas zu viel des Guten. Ein bisschen Liebe und Leidenschaft ist echt toll. Aber mir war es etwas zu viel. Auch die Beziehung zum Vampir ging mir zu schnell. Es war zu viel Liebe auf den ersten Blick. Aber das sind die einzigen Kritikpunkte, die ich habe. 

Ich habe bislang keine vergleichbare Geschichte gelesen. Mich hat das Seelenspringen zu gleich fasziniert als auch beängstigt. Ich will gar nicht wissen, wie sich Tess wirklich damit fühlt. Sandra Florean hat eine Welt geschaffen in der Menschen, Vampire und Gestaltwandler meist ohne Probleme zusammenleben. In der das Böse aber auch unentdeckt agiert. Das Düstere und Anziehende hat das Lesen zu einem ganz besonderen Vergnügen gemacht. Durch viele Ereignisse, die zum Teil nicht vorhersehbar waren, wurde ich stundenlang an das Buch gefesselt und konnte mich voll und ganz in die Geschichte verlieren. Es gibt keine Stelle, an der ich mich nicht unterhalten gefühlt habe. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. 

 


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