[Rezension] Die Verräter der goldenen Stadt von Claudia Rehm

[Rezension] Die Verräter der goldenen Stadt von Claudia Rehm

[Werbung] Die Verräter der goldenen Stadt** I Claudia Rehm I Dystopie I Band 1 I 433 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Überleben ist eine Möglichkeit. Verrat eine Gewissheit.
Kälte, Hunger und Schnee. Nichts anderes kennt die 19-jährige Pru dank des vulkanischen Winters, der die Welt seit Generationen im Griff hält. Für eine Chance, sich aus ihrem Elend zu befreien, nimmt sie an der Auslese der Goldenen Stadt teil. Sie weiß, dass sie dort niemandem vertrauen darf. Nicht nur weil der Wettkampf um den Schlüssel zur einzigen Oase aus Licht und Wärme erbittert ist, sondern auch weil es Verräter gibt, die im Auftrag der Städter andere Teilnehmer sabotieren. Kein Wunder also, dass Pru stutzig wird, als ihr ein Fremder eine Allianz anbietet. Sie spürt, dass sein Interesse an ihr gefährlich ist, und hat tatsächlich schnell mehr vor ihm zu fürchten als nur die Möglichkeit, dass er ein Verräter ist. Denn nicht nur er hat etwas zu verbergen, sondern auch Pru. Und schon bald sind es nicht nur ihre Geheimnisse, denen er viel zu nahe kommt…

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Echte Risiken nimmt man mit dem Herz, nicht mit dem Verstand. Es gibt niemals eine Sicherheit dafür. 

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Ich durfte das neuste Buch von Claudia Rehm vorablesen, weshalb meine Rezension schon heute erscheint. Ich hatte vor ein paar Jahren bereits ihre Reihe Die Nacht der tausend Farben gelesen, wodurch ich wusste, dass mir ihr auch neuste Reihe gefallen wird. Denn sie hat einen sehr bildlichen Schreibstil, der dazu einlädt, sich voll und ganz in die Geschichte hineinziehen zu lassen. 

Bereits der Einstieg hat mir sehr zugesagt. Es gibt keine Charaktervorstellung, keinen sanften Einstieg, der den Leser auf die Geschichte vorbereitet. Vielmehr wurde ich im wahrsten Sinne des Wortes direkt ins kalte Wasser geworfen und habe Pru bei ihrer ersten Prüfung begleitet: Schwimmen durch einen eiskalten See. Bereits hier war ich begeistert vom starken Willen der Protagonistin Pru. Ich hätte die Aufgabe sicherlich nicht so gut meistern können. Jedoch hat mir ebenfalls gut gefallen, dass sie nicht perfekt ist. Keine Protagonistin, die alles schaffen kann oder übernatürlich begabt ist. Vielmehr ist sie wie aus dem normalen Leben gerissen, jedoch mit viel Willenskraft und Ehrgeiz, wodurch sie vieles schafft. 

Das Setting hat mir extrem gut gefallen. Bislang habe ich überwiegend Dystopien gelesen, die in einer Welt spielen, in der es kaum Wasser gibt. Das Problem besteht in Claudias geschaffener Welt nicht. Vielmehr müssen die Menschen mit dem ewigen Schnee und dessen Tücken kämpfen. Und genau das macht die Dystopie sehr genial. Der Schnee und das Eis sorgen für immer neue Überraschungen und verlangen den Charakteren ihre Kräfte ab. Immer wieder habe ich mit Pru und ihren Mitstreitern mit gefiebert, gelitten und gezittert. Es gab nicht einen Moment, in dem ich mich gelangweilt fühlte. Vielmehr wurde ich auf eine wahre Achterbahnfahrt mitgenommen, die mich von der ersten Seite an voll und ganz überzeugen konnte. Besonders die Wendungen, die für mich nicht vorhersehbar waren, haben mich sehr überrascht. Ebenso das Ende, das noch einmal eine sehr starke Wendung verpasst bekommen hat. Ob Pru es wirklich in die goldene Stadt schafft?

Ich kann euch den Auftakt sehr empfehlen und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht allzu lang auf sich warten lässt.

Mein Fazit
Mit Die Verräter der Goldenen Stadt hat die Autorin eine spannende Geschichte, mit einem eiskalten Setting und interessanten Charakteren geschaffen. Mir hat die neue Idee wirklich gut gefallen und durch die immer wieder auftretenden Wendungen, blieb die Geschichte bis zur letzten Seite spannend. Wenn ihr genauso Dystopien liebt wie ich, solltet ihr euch Die Verräter der Goldenen Stadt nicht entgehen lassen. 

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