Exoplanet – Lichtsturm I Armin Weber I Science-Fiction I Band 2 I 366 Seiten I Kaufen*

Klappentext
John Satcher, William Leery und Bence Király erleben eine herbe Enttäuschung. Das Raumschiff, das sie zur Erde bringen soll, erreicht zwar auf den Tag genau Titan, doch wie sich herausstellt, liegen die Dinge anders als erwartet.  Die Roboterpiloten Eddie und Teller überbringen den Männern eine schlechte Nachricht. Auf einem ominösen Kristallplaneten im Wega-System laufen Machenschaften weiter, die Nummer 2 schon auf der Erde und auf Titan verübt hat. Wie ist das möglich, wo sie Nummer 2 doch für überwunden glaubten? Offenbar ist es dieser genauso raffinierten wie teuflischen künstlichen Intelligenz gelungen, sich eine Hintertür offen zu halten. Alle Gewissheiten, die John seit zwei Tagen beruhigen, sind mit einem Schlag dahin. Eddie und Teller erläutern, welche Gefahren sich auf dem Kristallplaneten für die Menschen zusammenbrauen.  Eddie eröffnet John einen Weg, in die Geschehnisse einzugreifen. Einen Weg, von dem die Männer bisher nicht einmal zu träumen wagten. Nehmen sie Eddies Vorschlag an, werden sie in eine unfassbar fremde Welt geführt; lehnen sie ihn ab, wird das Schicksal der ohnehin so kärglichen Menschheit auf einem fernen Planeten entschieden … von einer künstlichen Intelligenz, die keine Gefühle kennt, kein Erbarmen und keine Gnade. 
Hinweis: Dies ist der Folgeband zu EXOPLANET – MISSION KEPLER-438 B. Sie können diesen zweiten Teil ohne Kenntnis des ersten Teils lesen. Ich empfehle aber, zuvor in die Mission Kepler einzutauchen.

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„Also, habe ich dich richtig verstanden, Eddie: Die Materialkammer ist zugleich auch so eine Art Übergangskammer von einer Welt in die andere?

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Vor einigen Monaten hatte ich den ersten Teil der Reihe gelesen, der mir ziemlich gut gefallen hat. Die Geschichte war spannend und erfrischend neu. Daher wollte ich nun den zweiten Teil ebenfalls lesen. Mir hat der Schreibstil des Autors wieder gut gefallen. Allerdings hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass er sehr ausschweifend schreibt.

Als Charaktere durfte ich wie gewohnt die Freunde aus dem ersten Teil begleiten, die einige erschreckende neue Nachrichten erhalten, die ihr Leben noch einmal gehörig auf den Kopf stellen sollen. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant, da sie sehr vielfältig sind. Außerdem habe ich sie gerne begleitet.

Leider hat mir dieses Mal die Geschichte nicht so gut gefallen. Gerade das sehr ausschweifende hat für mich einiges an Spannung weggenommen. Es wird viel erzählt und der Autor kommt nicht so richtig zum Punkt. Ich hätte mir weniger Fakten, sondern mehr Spannung gewünscht. Es gab dieses Mal weniger spannende Wendungen und viele Handlungen waren sehr vorhersehbar, sodass die Geschichte sehr unspektakulär ablief. Das heißt aber nicht, dass es keine spannenden Stellen gab, die gab es definitiv genug, allerdings etwas zu wenig. 

Wiederrum gut hat mir der Perspektivenwechsel gefallen. Denn der Autor schreibt nicht nur aus der Sicht der “Guten”, sondern auch der Sicht der bösen Roboter. Das machte die Geschichte wesentlich spannender. Auch das Ende war nicht schlecht, denn der fiese Cliffhanger macht Lust auf mehr. 

Mein Fazit
Der zweite Teil konnte mich leider nicht so überzeugen wie der erste. Die fehlende Spannung an vielen Stellen und der vorhersehbare Handlungsablauf, haben mich an vielen Stellen gestört. Wiederrum gab es aber auch spannende Stellen, die mich überzeugen konnten. Im Großen und Ganzen eine durchschnittliche Fortsetzung, die Luft nach oben hat. 

 

 

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