[Rezension] Höllenhund von Lew Marschall

[Rezension] Höllenhund von Lew Marschall

[Werbung] Höllenhund** I Lew Marschall I Fantasy I 448 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Ein Cover so atemberaubend wie die Story; ein Schriftsatz, der den Augen schmeichelt. Das macht dieses Taschenbuch zu einer Rarität in deinem Bücherregal. Nutzt du die Freiheit, die Pflicht zur Verantwortung, die dir dein Leben aufzwingt? Was wäre wenn das Schicksal dich auserwählt hat, um einem Pfad zu folgen, der dich zum mächtigen Kriegerpriester formt? Würdest du dein komplettes Leben ändern und dein Schicksal annehmen, selbst wenn du dafür die Liebe deines Lebens opfern müsstest? Der letzte Kriegerpriester der Göttin Zulora wurde vor 20 Wintern im Kampf getötet. Der neue, ungewöhnliche Auserwählte ist ein Bettler, ein Geprügelter und Geächteter in der mittelalterlichen Stadt Ingelspfort. Wenn er nur wüsste, dass gleichzeitig ein Junge in einem kleinen Dorf im Sommer 2019 seine Geschichte als Comic zeichnet … Der Comic-Held und Bettlerjunge Hansgar stank wie eine Leiche im Sommer – Reste der Kanalisation klebten wie Kletten an ihm. Sein Ziel, die Prinzessin Penelop vor dem Todesurteil zu bewahren, lag in greifbarer Nähe. Der Befehl seiner Kriegsgöttin und die Queste des Königs von Lichterwald katapultierten sein Leben aus dem Straßendreck hinein in Ränkespiele der Götter; und direkt in den Kampf gegen das mächtige Ungetüm, den dreiköpfigen Wolf Samael.Der Auserwählte hatte die Prinzessin fast erreicht; das Versteck hinter dem Kaninchenkäfig im Burghof war gut gewählt … bis das Ungetüm aus dem Wohnturm stakte; es heulte laut; es nahm Witterung auf. Hansgar drückte sich tiefer hinter den Käfig. Der Höllenhund witterte ihn und stürmte mit wetzenden Krallen zu seinem Versteck. Umfangen vom Gestank des Urviechs, erzitterte der auserwählte Kämpfer Zuloras und wich soweit wie möglich an die Burgmauer zurück. Die drei Köpfe des Höllenhunds umrundeten von jeder Seite sein Versteck. Mit zitternden, todbringenden Lefzen knurrten sie den Eindringling an. Hansgar, der angehende Kriegerpriester, saß in der Falle …

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Alasar, dein Seelentier!<<, murmel ich und lächle, wobei sich mein Brustkorb hebt und senkt. >>Du und deine Comics, Hans.<< […] Was wäre wohl geschehen, wenn du … tja was eigentlich? Wenn du nicht gezeichnet hättest?[…]<<
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Ich muss gestehen, dass ich anfangs sehr skeptisch war. Das Cover ziert eine Comicseite und Comics habe ich bislang nicht gelesen und wusste nicht, ob mir ein Buch gefällt, in dem eines eine wichtige Rolle spielt. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor hat einen sehr klaren, bildlichen Schreibstil. Er lässt seine Charaktere sehr lebendig wirken, wie aus dem echten Leben geschnitten. Egal ob Superheld, Priester, Comiczeichner ohne Mut oder der Rechtenszene, mangelnde Vielfältigkeit kann hier nicht unterstellt werden. 

Bereits auf den ersten Seiten konnte mich der Autor in seinen Bann ziehen. Die Geschichte hatte etwas an sich, das mich weiterlesen lies. Ob es nun die Geschichte oder die Charaktere der Geschichte waren, kann ich nicht sagen. Aber sicherlich sind die Charaktere einmalig. Es gibt zwei Erzählstränge, mit zwei Protagonisten. Ein Strang erzähl die Geschichte von Hans, einem jungen Comiczeichner, dessen Zeichnungen nicht nur angeschaut und die Texte gelesen werden, sondern auch Einfluss auf die Realität nehmen. Der andere Strang erzählt von Hansgar, einem Bettler, der zum Priester wird und sich vielen Gefahren stellen muss. Wie die beiden zusammenhängen fragt ihr euch sicherlich. Das ist eine Aufgabe, die ihr nur beim Lesen lösen könnt. 

Generell hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Der Autor hat seine Kreativität voll und ganz ausgeschöpft. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und wurde auf eine Reise aktueller Themen genommen. Themen wie Mut, Politik, Freundschaft, Sehnsucht, aber auch der Glaube an sich selbst gepaart mit vielen Fantasyaspekten machen das Lesen zu einem wahren Genuss. Ich bin sehr gespannt, auf welches Buch ich mich als nächstes von ihm freuen darf. 

 

 


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