[Rezension] Incubi – Sleeping Demons von Kristina Licht

[Rezension] Incubi – Sleeping Demons von Kristina Licht

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Originalcover

Klappentext
Wie in jedem Club, in jeder Gemeinschaft, haben auch wir Regeln. Einen Kodex, an den wir uns halten, um die Anzahl der Toten in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Wir jagen im Dunkeln. Wir jagen im Rudel. Wir jagen nie zum Spaß. Wir entwickeln keine Gefühle für unsere Beute. Und wenn – falls – jemand doch stirbt: dann verhalten wir uns gefälligst professionell. Wer wir sind? Wir sind Monster, böse Geister, Dämonen. Incubi werden wir genannt. Doch als dieses Mädchen trotz aller Vorsicht in unseren Armen stirbt, geraten auf einmal all unsere Regeln ins Wanken.

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Verlier einfach niemals dein Herz an ihn. Er wird seines nicht für dich öffnen. Verstehst du? Niemals.<<
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Kann ein Incubus lieben? Diese Frage habe ich mir während dem Lesen gestellt und sie wurde mir beantwortet. Aber wie sie lautet, müsst ihr selbst lesen. Mit Incubi habe ich die nächste Reihe der Autorin Kristina Licht begonnen. Ich habe damals bereits Himmelsfluch von ihr gelesen und als gut befunden. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ziemlich gut, weshalb ich mich sehr auf die Geschichte gefreut habe. 

Die Geschichte ist in verschiedene Handlungsstränge aufgebaut, in denen verschiedene Charaktere die Handlungen aus ihrer Sicht beschreiben. In einem Handlungsstrang habe ich Nika begleitet. Nika war für mich eher ungreifbar, was in diesem Falle nicht schlimm ist. Die Autorin hat sich dazu entschieden, nicht alle Infos direkt auf dem Silbertablett zu servieren, sondern nach und nach das Geheimnis von Nika zu entschlüsseln. Dies machte Nika zu einem geheimnisvollen Charakte, den ich gerne begleitet habe. Durch Umstände trifft sie auf Mace und Kilian, zwei Incubi. Wie ihr sicherlich wisst, paaren sich Incubi mit schlafenden Frauen und nehmen ihnen somit ihre Lebensenergie. Aber was ist, wenn Incubi plötzlich Gefühle entwickeln, die mit ihrem Incubusdarsein nicht vereinbar sind? Mace und Kilian waren mir am Anfang ehrlich gesagt nicht sympathisch. Aber dafür können sie nicht wirklich etwas. Wie kann jemand sympathisch sein, der Frauen ausnutzt um zu leben? Interessant finde ich, wie mich die Autorin hinters Licht bei den beiden hinsichtlich Nika führen konnte. Was ich meine, müsst ihr aber selbst herausfinden. Allerdings kann ich euch sagen, dass die beiden nicht unsympathisch bleiben. Vielmehr mochte ich sie am Ende gerne. 

Ich bin unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen. Ein bisschen Liebe und Erotik darf in Büchern schon Mal vorkommen. Aber Bücher, in denen Erotik und Liebe eine wichtige Rolle spielen, habe ich bislang wenig gelesen. Und mit Incubi eigentlich so gut wie noch nie. Und wenn nicht als Protagonisten. Umso überraschter war ich, dass mir die Geschichte trotz des hohen Erotikanteils ziemlich gut gefallen hat. Für mich gibt es ein paar Schwächen hinsichtlich der Spannung, da es mir an manchen Stellen etwas zäh war. Wiederrum andere Stellen konnten mich ganz und gar überzeugen. Die Autorin hat viele tolle Aspekte in ihre Geschichte einfließen lassen und obwohl es wenig actionreiche Stellen gab, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. 

Das Ende hat mich emotional sehr mitgenommen und ich wusste nicht ob ich weinen soll oder nicht. Leider gibt es aber auch einen fiesen Cliffhanger. Ich hasse Cliffhanger, da ich dann direkt den nächsten Teil lesen möchte. Diesen muss ich, sobald ich es schaffe, lesen. 

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