Küsse niemals einen Kobold** I Myra Frost I Fantasy I Einzelband I Kaufen*

Klappentext
Archäologin Alys Walker scheucht bei einer Ausgrabung in der Türkei versehentlich den Kobold Elfric in seiner Höhle auf. Bedingt durch den Körperkontakt, ist er seitdem an sie gebunden. Er verliebt sich unsterblich in Alys und lässt nichts unversucht, um die aufkeimende Beziehung zu ihrem Arbeitskollegen Shane Morgan zu boykottieren. Zunächst sind Elfrics Streiche harmlos. Eines Tages jedoch, als Alys sich mit Shane auf dem Gipfel der Glückseligkeit wähnt, geht er zu weit.

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Mit seltsamer Distanz erkannte ich die fellartigen Hände. Geschockt klappte ich den Mund wieder zu. Fein, dann würde ich eben später schreien. >>Was bist du?<<, fragte ich leise. >>Ein Kobold<<, erklärte das Kerlchen mit stolzer Stimme. 

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Mich hat der Klappentext des Buches direkt angesprochen. Archäologie ist sehr spannend und gemischt mit Fantasy sicherlich noch mehr. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie schreibt sehr flüssig und bildlich. Zudem sehr einfach, sodass alles gut verstehbar ist.

Ich durfte Alys, eine junge Archäologin, begleiten. Alys ist der typische Tollpatsch. Egal was sie macht, es endet damit, dass irgendetwas Urkomisches passiert. Das machte sie mir direkt sympathisch. Alys Art mochte ich sehr gerne, auch wenn es manchmal etwas too much für meinen Geschmack war. Auf der Ausgrabung lernt sie Shane kennen. Er war mir anfangs leider gar nicht sympathisch. Zu mürrisch und zu verschlossen. Jedoch gehört er zu der Sorte Charaktere, bei denen man hinter die Fassade schauen muss, um das wahre Ich entdecken zu können. Das machte ihn zu einem sehr spannenden Charakter. Ein wenig nervig fand ich den Kobold. Ich konnte mich leider im ganzen Buch nicht mit ihm anfreunden. Er war mir zu aufdringlich, zu auf sich selbst bedacht, als dass ich ihn hätte sympathisch finden können. 

Die Idee des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings scheitert es etwas an der Umsetzung. Die Autorin bringt wirklich gute Ansätze mit in die Geschichte, aber mir wurden zu viele Ideen in diese gepackt. Liebe, Fantasy, Kobold, Archäologie, Eifersucht, Kindheitserlebnisse usw. waren einige Themen. Mir hätte es besser gefallen, sie hätte sich mehr auf den Kobold oder eben auf eins der anderen Themen fixiert, als auf die Liebesgeschichte zwischen Shane und Alys. und ab und zu den Kobold. Als Fantasyliebhaber ist für mich hier das Fantastische auf der Strecke geblieben und ich hatte eher das Gefühl einen Liebesroman mit ernstem Hintergrund zu lesen. Leider hat es mir nicht gut gefallen, wie die Autorin die beiden Genre Liebesroman und Fantasy gemischt hat.

Gut gefallen hat mir wiederum das Ende, auch wenn ich mir so etwas Ähnliches gedacht habe. Das Ende und somit die Geschichte wirken dadurch sehr rund und in sich abgeschlossen. Im Großen und Ganzen war die Geschichte nicht schlecht, aber zu viele Aspekte wurden mit einfließen gelassen, sodass mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte. 

Werbungskennzeichnung: Dieses Buch wurde mir von Myra Frost zur Verfügung gestellt. Jedoch ist meine Meinung davon völlig unbeeinflusst und nur auf meine subjektive Sichtweise ausgelegt.

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