Ray – Die letzte Hoffnung** I William J. Jordan I Science-Fiction I Band 1 I 141 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Ray, Sohn eines Wissenschaftlers, erwacht aus dem Koma. Seine Umgebung ist ihm fremd, der Mann an seinem Bett behauptet, er sei sein Vater, seine Mutter bei einem Angriff von Robotern gestorben und Ray schwer verletzt worden. Weite Teile der Erde werden von Androiden beherrscht. Sie besitzen kognitive Eigenschaften und streben die Vernichtung der Menschheit an, was ihnen zum großen Teil bereits gelungen ist. Überlebende hausen in Verstecken unter der Erde und suchen verzweifelt nach einem Weg, die Erde Richtung Mars zu verlassen.

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Stahl und Beton überzogen das Land bis zum Horizont. Aus Staub und Asche erhoben sich Ruinen. Das konnte keine Welt sein, in der Menschen lebten.

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Auf das Buch bin ich durch den Autor aufmerksam geworden. Allerdings muss ich sagen, dass mich der Klappentext nur halb angesprochen hat. Ich finde, dass er sehr abgehakt  klingt und das gewisse Extra fehlt. Ray ist das Debüt des Autors und leider spiegelt sich dies in seinem Schreibstil sowie der Geschichte wieder. An vielen Stellen schreibt er, wie im Klappentext, etwas abgehakt und das zu Beginn genannte Korrektorat und Lektorat wurde nicht gut durchgeführt. Einige sehr offensichtliche Rechtschreibfehler sind im Text auffindbar.

An sich hat mir das Setting gefallen. Allerdings scheitert es sehr stark an der Umsetzung. Ich durfte Ray kennenlernen, der zu Beginn keinerlei Erinnerung an vorangegangene Ereignisse hat. Ray blieb mir bis zum Ende fremd. Es fehlt an Charakter- und an Settingbeschreibungen. Leider scheint der Autor sich die Geschichte im Kopf vorgestellt zu haben, lässt aber den Leser nicht daran teilhaben. So hatte ich große Schwierigkeiten damit alles zu verstehen, denn es fehlte mir als Leser an Hintergrundwissen. Ray selbst war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch und ich konnte mich nicht mit ihm identifizieren geschweige denn anfreunden. 

Einen Pluspunkt gibt es für die Actionszenen, die doch nicht zu kurz kommen. Allerdings überwiegen die zähen Stellen, wodurch das Buch einiges an Spannung einbüßt. Leider wirkt das Buch im Ganzen zu unausgereift und weist zu viele Schwächen auf. Ich hoffe, dass der Autor das Buch noch einmal überarbeitet und vor allem Tipps in den nächsten Bänden umsetzt. 

Mein Fazit
Noch ein sehr unausgereifter Debütroman, der mich leider nicht überzeugen konnte. Die Grundidee und das Setting sind toll, es scheitert aber sehr an der Umsetzung. Oftmals fehlende Spannung, zu wenig Hintergrunddetails und blasse Charaktere haben das Buch zu keinem Lesegenuss gemacht.

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