[Rezension] Time Dwarf’s Inn – Der Preis der Magie von Mario Hammer

[Rezension] Time Dwarf’s Inn – Der Preis der Magie von Mario Hammer

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Klappentext
Was bringt eine Dämonenjägerin und einen geflügelten Zentauren dazu, nach den Sternen zu greifen? Weshalb kann sich ein gefürchteter Revolverheld unter keinen Umständen von seinem Streifenhörnchen trennen? Und was hat ein freischwebender Robotkopf eigentlich mit einer bildschönen Gefälligkeits-Androidin zu schaffen? Das alles kümmert den Zeitzwerg Nimb recht wenig, gilt es doch vielmehr, diese ungleichen Gespanne davon zu überzeugen, nur gemeinsam sein geliebtes Wirtshaus retten zu können und nebenbei das Ende allen Seins zu verhindern. Und so beginnt eine ungewöhnliche Geschichte über Freundschaft, Tapferkeit, Untote … und Dosenpfirsich.

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Besagtes Wirtshaus gehörte, so wie sein Name bereits vermuten ließ, einem Zwerg. Einem kleinwüchsigen, vollbärtigen Geschöpf also mit einer Vorliebe für Spitzhacken, Höhlen und Schwermetallen jeglicher Art sowie einer fast schon krankhaften Abneigung gegen Glassärge und überdies gegen alle nicht seiner Gattung angehörigen Lebewesen. 

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Im Rahmen der Challenge #EinHerzFürSelfpublisher bin ich auf das Buch Time Dwarf’s Inn aufmerksam geworden. Der Klappentext klingt spannend und witzig zugleich. Humoristische Fantasy habe ich aber bislang eher weniger gelesen und war sehr gespannt darauf, was mich erwarten wird. Der Schreibstil des Autors ist leicht zu verstehen, wenn auch an manchen Stellen komplex durch lange Sätze. Hier kam es bei mir sehr stark auf den Handlungsstrang an und die Charaktere, die ich begleiten durfte.

Am Anfang habe ich mich etwas schwer mit dem Einstieg in die Geschichte getan. Ich musste mich an Marios Schreibstil gewöhnen und erst einmal alle Charaktere kennenlernen. Denn er hat viele individuelle und spannende Charaktere geschaffen. War die erste Hürde überwunden, konnte er mich an seine Geschichte fesseln. Ich war begeistert von den vielen Charakteren, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Über einem “Untoten”, Zentauren, Androiden, einen Kopf und vieles mehr, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Charaktere treten meist in 2er bis 3er Gruppen auf und bestreiten ihren eigenen Handlungsstrang, bis sie aufeinandertreffen und neu gemischt werden. 

Die Idee finde ich richtig gut, aber definitiv mit noch mehr Potential nach oben. Durch die verschiedenen Handlungsstränge geht das Ziel der Gruppen schnell von statten und ich hatte das Gefühl, dass es mir einfach zu schnell geht. Zu dem ist die Geschichte an vielen Stellen sehr vorhersehbar, da die mögliche Zukunft durch eine weitere Perspektive durchsichtiger wird. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich die Geschichte trotz allem ziemlich spannend finde. Viele verschiedene Ideen sind in die Geschichte eingeflossen. Ebenso unterschiedliche Genre, wie Fantasy, Science-Fiction und Western. 

Soweit ich weiß, soll noch ein zweiter Teil erscheinen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie es weitergeht, da der erste Teil abgeschlossen ist. Ich lasse mich überraschen und werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen. 

 

 


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