Unter den Augen Amgas – In der Seele eine Wenetra I Aria Sees I Fantasy I Band 1 I 402 Seiten I FSK 18 l Kaufen*

Klappentext
Erstes Buch der “Amga-Reihe” Die Hybride Eigin, die einst aus den Lenden des Herrschers der Vulkanlanden entsprungen ist, muss sich der Aufgabe stellen, ihr Volk davon zu überzeugen, dass sie es wert ist unter ihresgleichen anerkannt zu werden. Schwer verletzt wird Eigin von den andersartigen Wesen Amgas aufgelesen. Eingeschleust unter Feinden, hat sie die Hoffnung, dass sie eines Mondes in das Land des Feuers zurückkehren kann. Doch stellt sie fest, dass die Fremden keine bösen Absichten haben, was sie an ihrem Auftrag zweifeln lässt. Ungewollt sprießen Freundschaften und auf eine ihr unerklärliche Weise fühlt sie sich zu dem Hybrid Féin hingezogen. Nur ahnt Eigin nicht, das ihre Ankunft in den Waldlanden eine Kette aus Ereignissen auslöst, die nicht mehr abzuwenden sind. Buch ist ab FSK 18 freigestellt, da es gewalttätige und sexuelle Abhandlungen enthält.

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Deine Wenetra Mutter hat dich verstoßen. Sie hat dich auf den Klippen des Samudra zurückgelassen, damit die Wellen des Ozeans dich verschlucken oder du elendiglich an den Hängen des Meeres verdurstest. Und trotz deiner beschmutzen Seele las ich dich auf und behandelte dich wie unseresgleichen. Jeder Andere hätte dich sofort getötet, doch ich wusste, dass du etwas Besonderes bist und für mich von großem, unschätzbaren Wert sein wirst.

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Ich weiß nicht mehr, wer mich auf die Reihe aufmerksam gemacht hat, aber Danke dafür. Aria hat einen sehr schönen Schreibstil, der zum träumen einlädt. Ich konnte mich somit gut auf die Geschichte einlassen und mir alles bildlich vorstellen. Zudem schreibt sie sehr flüssig, sodass ich keine Probleme hatte, alles zu verstehen. Sehr schön finde ich ihre neu entwickelte Welt, die nicht nur unserer nicht ähnelt, sondern auch viele neue Wesen beherbergt. Es sind tatsächlich so viele, dass ich teilweise etwas durcheinander kam. Aber zum Glück hat die Autorin am Ende des Buches ein Glossar mit allen Völkern und deren Eigenschaften eingefügt, so dass ich bei Bedarf nachlesen konnte. 

Da es viele Wesen gab, gab es auch einige Charaktere, deren Handlungen ich folgen durfte. Hier hatte ich allerdings keine Schwierigkeiten ihnen ihre persönlichen Eigenschaften zu zu ordnen, da die Autorin diese stark fundiert hat. So durfte ich einige Charaktere kennenlernen. Unter anderem die Hybride Eigin. Sie ist ein sehr interessanter Charakter, da sie zwar für mich als Leser ihre Gefühle durchscheinen lässt, aber sich vor den anderen Charakteren weitestgehend verschließt. Zu dem muss ich gestehen, dass ich sie schlecht einschätzen kann. Für welchen Weg sie sich letztendlich entscheiden wird, kann ich bisher nicht sagen und bin sehr gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird.  

Dass das Buch als ab 18 gekennzeichnet ist, hat seinen guten Grund. Bereits der Einstieg ist ziemlich brutal und es gibt doch einige Gedankenwege, die nicht ganz jugendfrei sind. Aber anders rum kommt die Geschichte ziemlich gut ohne viele Kriegsszenen aus und ist trotzdem spannend. Ich konnte mich sehr gut in das Setting und deren Charakter verlieren. Aber ich habe das stetig brodeln gespürt, welches nach und nach entstand. Auch wenn es wenige Kriegsszenen gab, so gab es sie an manchen Stellen doch und ich konnte bereits erahnen, wie es im zweiten Teil zu gehen wird. Denn das Volk der Vulkanlanden ist alles andere als friedlich gestimmt und wird sicherlich für einiges an Grausamkeit sorgen.

Mir hat wirklich gut gefallen, dass die Spannung stetig anstieg. Es war einfach die perfekte Mischung zwischen Erzählungen, Liebe und Kämpfen. Zudem ist die Geschichte an vielen Stellen nicht vorhersehbar. Zwar hatte ich Einblick in die Gedanken der Charaktere, letztendlich haben sie aber doch anders agiert als gedacht und somit eine Wendung herbeigeführt, die es in sich hat.

Für das Ende hat sich die Autorin noch einiges aufgespart, sodass ich sehr neugierig auf den zweiten Teil bin. Gerade die Grausamkeiten nehmen zu und so langsam habe ich gemerkt, dass es doch ernster wird, als gedacht. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht. Dieser ist bereits erschienen. 

Mein Fazit
Mit In der Seele einer Wenetra ist der Autorin ein wunderbarer Auftakt gelungen, der auch ohne viele Kämpfe auskommt. Die Charaktere sind vielfältig und gut ausgearbeitet, sodass ich keinerlei Probleme dabei hatte, sie ihren Eigenschaften zu zu ordnen. Die Spannung stieg nach und nach an, um letztendlich das große Finale des ersten Bandes einzuläuten.  Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.

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