Wake – Das Erwachen** I S. Jay I Fantasy I Band 1 I 328 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Aina ist ein guter Mensch. Das war sie schon immer. Doch als sie versehentlich einen Mann tötet, bricht eine Seite aus ihr hervor, die sie ihr Leben lang nicht nur in sich selbst, sondern auch in der ganzen Welt stetig bekämpft und abgelehnt hat. Ihre Tat konfrontiert sie nicht nur mit ihrer eigenen Schattenseite, sondern mit dem Schatten der Welt – dem leibhaftigen Bösen. Dass dieses Wesen – der Teufel persönlich – schon seit ihrer Kindheit ein Teil ihres Lebens ist und schon vor langer Zeit einen Pakt mit ihrer Familie geschlossen hat, wird ihr erst klar, als sie schon längst in seinem Bann gefangen ist. Doch eine Befreiung scheint unmöglich. Zu groß und zu heiß ist das leidenschaftliche Feuer, das er in ihr entfacht und zu interessant die dunkle und unbekannte Seite ihrer Seele. Ihr Abenteuer verändert jedoch nicht nur ihr Leben für immer, sondern auch den Lauf der Welt. Denn die Vereinigung von Licht und Schatten, von Gut und Böse, hat schon immer eine Apokalypse ausgelöst. Und dieses Mal beginnt sie im Kreise einer Familie – und mit der Geburt eines Kindes. Das Kind von Licht und Schatten.

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Sie leben in dieser polaren Welt der Gegensätze in der sie streben und kämpfen und merken nicht, dass sie von etwas kontrolliert werden. Etwas, das diese Welt kontrolliert. Jemand hält die Fäden in der Hand und sorgt dafür, dass sie weiterhin etwas haben, das sie anstreben und bekämpfen können. Jemand, der für ihr Glück sorgt, damit sie weiterhin Unglück fühlen können und jemand, der sie Angst spüren lässt und gleichzeitig Liebe für sie bereits hält. Denn ohne Liebe gibt es keine Angst und ohne Unglück kein Glück.“

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Der erste Teil der Reihe Das Erwachen ist das Debüt der Autorin, weshalb ich noch kein Buch von ihr gelesen habe. Ihr Schreibstil hat mich direkt gefangen genommen, denn sie schreibt sehr flüssig, bildlich sowie fesselnd. Mit Wake vereint die Autorin das Gute und das Böse., welches ohne einander nicht existieren würde. Und mit dem Bösen meine ich nicht nur Bösewichte, sondern vielmehr das Böse in Person: Den Teufel. Wie genau er vorkommt, dass müsst ihr selbst herausfinden.

Ich durfte Aina kennenlernen, die man bei uns als gute Seele mit Helfersyndrom bezeichnen würde. Denn sie hilft überall wo sie kann, auch wenn sie dabei ihre eigenen Bedürfnisse vergisst. Aina mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Denn sie ist nicht nur sympathisch, sondern auch spannend. Allerdings war sie an einigen Stellen für meinen Geschmack etwas zu naiv. Aber sicherlich erfordert ihre Situation auch etwas Naivität. Im Verlauf der Geschichte lernt sie Rece kennen. Einen sehr geheimnisvollen Mann, den es heißt kennenzulernen, bevor man sich ein Urteil bilden darf. Auch ihn fand ich ziemlich spannend und gut gelungen. Sowohl Aina als auch Rece machen im Verlauf der Geschichte eine starke Entwicklung durch, die die beiden noch interessanter macht. 

Mir hat die Idee des Buches gefallen. Oftmals lese ich Bücher mit Bösewichten, aber eher weniger habe ich es mit dem Teufel höchstpersönlich zu tun. Und ehrlich gesagt habe ich ihn mir anders vorgestellt, als ich ihn nun kennenlernen durfte. Aber nicht nur die Idee ist gut, sondern auch die Umsetzung der Autorin. Es gab wirklich viele spannende Stellen, die oftmals mit etwas Romantik gepaart waren. Zudem wirkt das ganze Buch relativ düster und lässt nicht voraussagen, wie die Handlung weitergeht. Denn die Autorin hat immer wieder Wendungen sowie geschickte Personenwechsel eingebaut. 

Das Ende hat mich sehr neugierig auf den nächsten Band gemacht, denn ich hätte nicht gedacht, dass es so ausgehen wird. Es bleibt also spannend und es lohnt sich, den ersten Teil zu lesen.

Mein Fazit
Mit ihrem Debüt konnte die Autorin mich überzeugen. Die Handlung war zu meist spannend, Romantik und Fantasy sind ausgeglichen und es gab immer wieder spannende Wendungen. Ebenso haben mir die Charaktere gefallen, die sehr unterschiedlich und zum Teil voller Geheimnisse sind. Ich kann euch den ersten Teil empfehlen. 

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