Warriors of the Underground** I Aleks G. I Dystopie I Band 1 I 442 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Rose lebt mit ihrer kleinen Schwester im Untergrund, einer Welt voller Dunkelheit und Angst, Schmerz und Leid, Kälte und Hass. Wie jeder Dreier schuftet sie hart im Untergrund, um den Einsern und Zweiern an der Oberfläche ein luxuriöses Leben zu bescheren. Doch dann geschieht etwas, was ihr Leben aufrührt, und sie entscheidet sich dazu sich den Rebellen anzuschließen, einer Gruppe von Widerstandskämpfern, die sich gegen die brutale Herrschaft der Einser auflehnen. Rose bleibt nicht mehr viel Zeit, denn die Einser verfolgen bereits einen mörderischen Plan, um ihre Untergeordneten zu noch größeren Sklaven zu machen…

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Sieh dir nur an, was dieses Leben aus ihnen gemacht hat! Sieh dir die Kinder an, die bereits mit so viel Trauer und Angst konfrontiert wurden. Die keine Aussicht auf eine friedliche Zukunft haben in der sie ihre eigenen Weg für sich wählen können.

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Ich durfte das Debüt Warriors of the Underground der Autorin Aleks G. lesen. Leider muss ich direkt anmerken, dass ich hier sehr stark gemerkt habe, dass sie noch nicht viel Erfahrung hat. Ihr Schreibstil war nicht schlecht, aber viel zu ausschweifend und detailliert. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass sie eher ein Drehbuch geschrieben hat. Sie führt Handlungen sehr weit aus und beschreibt alles sehr detailliert. Das führt leider dazu, dass an vielen Stellen die Spannung verloren gegangen ist, denn die Handlungen wurden unnötig in die Länge gezogen. 

Mit dem Einstieg in die Geschichte kam ich leider gar nicht zu recht. Ich lerne kurz die Protagonistin Rose kennen, die auf der Flucht ist. Wieso, das erfahre ich am Anfang nicht. Also ging ich davon aus, dass es im nächsten Kapitel geschieht. Aber Fehlanzeige. Viel mehr springt die Autorin weiter in die Vergangenheit von Rose und berichtet, weshalb Rose und ihre Familie verbannt wurden. Dies ist sicherlich der Hinweis darauf, wieso sie gejagt wird, aber ich denke, dass man das auch in wenigen Sätzen abhandeln hätte könnte. Denn die Autorin hat sich wirklich sehr intensiv damit auseinandergesetzt, verliert dabei die eigentliche Handlung aus den Augen. Das war für mich sehr Schade.

Mit Rose als Protagonistin wurde ich leider nicht warm. Sie war mir zu unsympathisch, zu blass, nicht authentisch genug. Sie hat mir ehrlich gesagt zu viel gejammert und mich mit ihrem Verhalten genervt. Leider wurde ich bis zum Ende nicht mit ihr warm. Während ich die Rezension schreibe, erinnere ich mich leider kaum an die anderen Charaktere. Es gab einige, die mal mehr, mal weniger wichtig waren. 

Die Idee und die Handlung haben mir gut gefallen und passen typisch zur Dystopie. Das Setting, das die Autorin geschaffen hat, ist wirklich toll. Aber leider war die Umsetzung nicht meins. Es habert nicht nur an den Charakteren, sondern wie bereits oben benannt, ebenfalls an der Spannung. Diese war sehr sprunghaft, mal da, mal nicht da. Meiner Meinung nach, hätte sich die Autorin viel mehr auf eine Handlung fokussieren und die Beschreibungen etwas zurücknehmen sollen. So wäre sicherlich viel mehr Spannung entstanden. 

Zum Ende hin wurde es noch Mal etwas besser. Es wurde spannender, die Charaktere kamen in Schwung und es ist endlich etwas passiert. Leider kann aber auch das Ende nicht alles mehr rausreißen und ich werde der Reihe nicht weiterverfolgen.

Mein Fazit
Mit ihrem Debüt ist der Autorin leider kein sonderlich gutes Buch gelungen. Der Schreibstil ist für mich zu detailliert und ausschweifend, die Protagonistin zu unsympathisch und die Spannung viel zu schwankend. Allerdings muss ich das Setting und die Idee hervorheben, welche mir beide gefallen haben. 

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