[Rezension] Wintermaid von Klara Bellis

[Rezension] Wintermaid von Klara Bellis

[Werbung] Wintermaid** I Klara Bellis I Fantasy I Einzelband I 202 Seiten I Kaufen*

 

Klappentext
Ein heiliger Auftrag führt die Jägerin Lhan ins Gebirge. Als sogenannte Wintermaid soll sie den Winter bezwingen. Doch zwischen den Felsen lauert der Eisgeist, ein blutrünstiger Menschenfresser. Wenn es ihr gelingt, die Bestie als Jagdbeute ins Dorf zu bringen, wird sie als Winterbezwingerin gefeiert. Sollte sie scheitern, wird die Rache des Dorfes grausam sein. Schon bald wächst in Lhan der Verdacht, dass dies ihr geringstes Problem ist.

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Auf den ersten Blick ähneln Eisgeistern den Menschen, auf den zweiten Blick fiel der schmächtige Körperbau auf, die dürren Gliedmaßen, das seltsame Haar. Spinnengleich kroch das Biest auf sie zu. Es war bleich wie eine Leiche. 

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Vor einiger Zeit hatte ich Trywwidt von Klara Bellis gelesen. Mir hat sehr ihr humorvoller und spannender Schreibstil gefallen. Daher hat es mich gefreut, als sie mich fragte, ob ich nicht Lust hätte ihr neustes Buch Wintermaid zu lesen. Auch hier hat mir der Schreibstil wieder sehr zugesagt. Durch das Setting ist er nicht humorvoll, aber wieder sehr bildlich und flüssig. 

Mir hat die Idee sehr gut gefallen und etwas ähnliches habe ich bislang nicht gelesen. Ich durfte die junge Lhan begleiten, die die große Ehre hat, als Wintermaid den Göttern zu huldigen. Hierzu muss sie große Jagdbeute in Form eines Eisgeistes machen. Aber ist der Eisgeist wirklich eine Bestie und hat das Dorf nicht andere Pläne für sie? Lhan mochte ich sehr gerne. Denn sie ist tapfer und sympathisch. Jedoch auch naiv und zu sehr mit ihrer Kultur verwoben, als dass sie das Offensichtliche zu Kenntnis nehmen kann. Aber ich habe die Charaktere geliebt und ich habe einen heimlichen Liebling. Wen? Findet es heraus. 

Die Geschichte rund um Lhan und ihrem Eisgeist hat mir sehr gut gefallen. Bereits ab der ersten Seite, auf der ich direkt in die Geschichte geworfen wurde, war die Handlung sehr spannend. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie mit ihrer Geschichte nicht nur eine simple Geschichte geschrieben hat, sondern wichtige Themen wie die Gleichberechtigung von Frau und Mann sowie den Respekt vor anderen Kulturen darin verwoben hat. 

Ohne, dass die Geschichte an Spannung verlor, hat mich die Autorin bis zum Ende durch die Geschichte begleitet. Am Ende war die Geschichte für mich rund und abgeschlossen. Allerdings würde ich mir wünschen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, um die Charaktere noch weiter begleiten zu können. 

Mein Fazit
Eine tolle, spannende Geschichte mit sympathischen Charakteren, die ich auch am Ende nicht verlassen wollte. Ich kann euch das Buch sehr ans Herz legen. 

 


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