Mittlerweile gibt es meinen Blog seit 3 1/2 Jahren. Für mich eine lange Zeit, für andere gerade mal ein Katzensprung. Mein Blog ist nicht hochgeschossen, wie manch anderer und doch habe ich bisher viel erreicht. In diesem Beitrag möchte ich ein paar Tipps geben, wie das Buchbloggen Spaß macht und sich rentieren wird, da ich oftmals sehe, dass sich einige Blogger schwer tun. Ich weiß, dass es bereits Beiträge dazu gibt, aber ich möchte es mal aus meiner Sicht schildern.

Achtung: Der Beitrag schildert Dinge aus meiner Sicht und was bei mir gut geklappt hat!

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Sei authentisch
Das wichtigste zu erst. Nichts ist schlimmer, als sich zu verstellen und somit den Lesern etwas vorzugaukeln, wer man nicht ist. Leser folgen dir nicht, weil du perfekt bist, sondern weil sie deine Art lieben. Zeige wer du bist und nicht was andere sehen wollen. Denn nur das wirkt authentisch und nicht gestellt.

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Sei dir im klaren, dass das Bloggen viel Arbeit bedeutet
Wenn dir jemand erzählt, dass Beiträge schnell mal geschrieben sind und das Bloggen nicht viel Arbeit ist, dann glaube ihm nicht. Hinter unseren Beiträgen steckt viel mehr als nur ein paar Wörter. Wir lesen Bücher, machen Notizen, recherchieren, schmieden Pläne, schreiben, werfen alles wieder um, machen Bilder.. usw. und so fort. Ich könnte die Liste ewig weiterführen. Es gibt so viele Dinge, die man machen kann und einfach viel Zeit in Anspruch nehmen. Denn das Auge isst mit, wie man so schön sagt. Ich persönlich liebe Bilder und es ist einfach schön, wenn selbstgemachte Bilder einen Beitrag unterstützen. Sei dir im klaren, dass Arbeit auf dich zukommen wird.

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Poste regelmäßig
Leser folgen gerne Bloggern, die regelmäßig Beiträge veröffentlichen. Ich spreche da aus meiner Erfahrung und auch den Blogs, denen ich folge. Ich finde es schade, wenn Blogger nur wenig posten. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, aber eine gewisse Kontinuität ist von Vorteil. Auch wenn ihr nur 1 Mal am Tag etwas von euch postet, lasst die Leser wissen, dass ihr da seid.

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Halte Fristen ein und gebe keine leeren Versprechen
Nichts ist schlimmer, als zum Beispiel Rezensionsexemplare anzunehmen und sie nicht zu lesen. Ich kenne da leider welche, bei denen das der Fall ist und das ist einfach unschön. Vor allem, wenn man dann von Autoren hört, dass sie von uns Bloggern nichts halten. Kann ich gut nachvollziehen, aber wir sind nicht alle so. Wenn ihr ein Rezensionsexemplar annehmt, lest es und rezensiert es. Gebt dem Autor vorher eine zirka Angabe, wann ihr das Buch lesen werdet, damit er sich darauf einstellen kann. Auch gegenüber euren Lesern solltet ihr Versprechen einhalten. Veranstaltet ihr ein Gewinnspiel? Lost es auch aus und vergebt den Gewinn. 

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Achte auf die Grammatik, Rechtschreibung und die richtigen Fachwörter
Ich bekomme Pickel, wenn ich auf Blogs Rezessionen oder Triologie lese. Ihr habt einen Bücherblog und dort sollte wenigstens die Fachsprache stimmen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann gebt es bei Google ein. Ich hatte dazu mal den Beitrag Die Sprache der Bücher geschrieben. Ansonsten achtet auch darauf, dass ihr nicht zu viele Rechtschreibfehler macht. Wenn ihr euch auch da nicht sicher seid, lasst von jemanden anderen darüber lesen oder lasst es von Word korrigieren. So mache ich es auch. Zwar schleicht sich dann noch der ein oder anderen Fehler ein, aber die großen Schnitzer werden behoben. In Büchern kritisieren wir gerne mal, wenn zu viele Fehler vorhanden sind, warum dann nicht auch auf Blogs? Es ist einfach störend, wenn in jedem zweiten Wort ein Fehler verborgen ist. Bitte achtet auch auf die Satzstellung. Ich finde es zum Beispiel total blöd, wenn ich das Gefühl habe, dass Rezensionen total abgehackt klingen oder sich derjenige keine Mühe gibt. Solchen Blogs folge ich nicht und drücke die Beiträge direkt weg.

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Überlade dich nicht
Es gibt kaum etwas stressigeres, als zu viele Rezensionsexemplare. Plant euch die Zeit vor und sagt auch mal nein, wenn ihr nicht könnt. Ich spreche hier aus Erfahrung. Am Anfang meiner Bloggerzeit habe ich jedes Rezensionsexemplar angenommen, da ich mich geehrt fühlte und nicht nein sagen wollte. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es mir zu viel wurde und ich mich sehr unter Druck gesetzt fühlte. Seit dem nehme ich nur noch 3 Exemplare an. Auch wenn viele Rezensionsexemplare verlockend klingen, achtet auf euch!

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Organisier dich
Des Bloggers Freund der Kalender. Ich habe mir eine Excel-Datei angelegt, um für alles eine Übersicht zu haben. Dazu habe ich einen Kalender, in dem ich mir alle Beiträge einplane, die ich schreiben möchte. Ebenso schreibe ich dort auf, wenn ich ein Buch gelesen habe und wann ich die Rezension veröffentlichen möchte. Schreibt euch auch auf, welche Rezensionsexemplare und welche Interviews usw. anstehen. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn ihr einfach vergesst, wenn ihr jemanden etwas schuldet und mal ehrlich, es ist doch peinlich nachzufragen, ob man etwas bekommen hat. In meiner Excel-Datei befinden sich viele Spalten. Unter anderem Rezensionsexemplare, Leseliste, schwarze Liste sowie ausstehende Interviews. Das gibt eine gute Übersicht und sorgt dafür, dass ich alles auf dem Schirm habe. 

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Berühmt wirst du nicht über Nacht
Die meisten Blogger durchlaufen erst einmal einen steinigen Weg mit viel Arbeit. Vom Tellerwäscher zum Millionär ist leider nur ein Traum. Gebe nicht auf, wenn mal etwas nicht so klappt, wie du es dir vorgestellt hast, sondern lerne daraus. Beginne langsam, mache die Leser neugierig und teile deine Beiträge. Irgendwann läuft alles fast von alleine und du wirst sehen, dass es sich rentiert und vor allem viel Spaß macht. 

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Nehme Kritik an
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einige Blogger gibt, die schwer damit kämpfen Kritik anzunehmen. Beispielsweise habe ich eine Bloggerin mal darauf hingewiesen, dass es Ärger geben kann, dass sie kein Impressum besitzt. Daraufhin war sie richtig sauer und meinte ich würde ihren Blog nur schlecht reden. Gut dann nicht. Nehmt Tipps von erfahrenen Blogger an und seht nicht alles negativ. Es gibt viele, die wirklich helfen wollen und einfach ihre Erfahrungen bereits damit gemacht haben. Nur wer sich entwickelt, wird besser.

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Treib es nicht zu bunt
Es gibt sicherlich einige die darauf stehen und andere wiederum, die es hassen. Ein schlichtes Blogdesign kommt aber doch meist besser an, als zu viel Farbe. Pink da, blau dort und da noch ein bisschen Glitzer und am besten ist der Mauspfeil noch ein Panda und versprüht Glitzersternchen. Das ist einfach zu viel und nervt. 

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Achte auf die Vollständigkeit und Übersichtlichkeit
Passend zum vorigen Punkt: Halte es übersichtlich. Richte Reiter ein, die deinen Lesern anzeigen, wo sie die Rezensionen usw. finden. Das sorgt dafür, dass man gerne auf deinem Blog verweilt. Auch ist es wichtig, dass alles wichtige da ist. Zum Beispiel ist das Impressum unabdinglich. Spätestens wenn du für einen Verlag bloggen möchtest, werden sie dich darauf aufmerksam machen. 

 

Das sind einige Punkte, die wichtig sind. Sicherlich gibt es noch einige mehr. Was ist für euch noch wichtig? <3

 


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