Tumor – Totgeburt von Dominik A. Meier

Tumor – Totgeburt von Dominik A. Meier

[Werbung] Tumor – Totgeburt** I Dominik A. Meier I Dystopiey I 371 Seiten I Kaufen*  

Klappentext
Erst wenn man vollständig zerbricht und es nichts mehr gibt, was man noch verlieren kann, ganz gleich ob Hoffnung, Glück oder Liebe, erst dann kann man das Institut überstehen. Und auch alles, was dahinter liegt.
Erst wenige Wochen ist es her, seit der Kontakt zu einem geheimen Forschungsinstitut am Ende der Welt abgebrochen ist. Es gibt kaum mehr als Gerüchte über eine Katastrophe, die sich in den Tiefen des gewaltigen Komplexes ereignet haben soll, doch weder Regierung noch Militär haben Interesse daran, dass auch nur ein Wort an die Öffentlichkeit gelangt. Und so erreichen nach und nach jene Menschen das Institut, die das Schweigen nicht akzeptieren wollen. Ein paar wenige, darunter ein Mann, der von allen nur Maske genannt wird, unternehmen einen gewagten Vorstoß in die Dunkelheit des Instituts. Ein Vorstoß, der Ereignisse ins Rollen bringt, die die Erde für alle Zeiten verändern werden, und der Dinge zu Tage fördert, die für immer hätten verloren bleiben sollen.

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Das Institut war ein Ungeheuer, ein Monster, ein gnadenloser, grausamer Schlächter. Immer wieder stieg ich durch den Wartungsschacht ein in diese von Giftgas geflutete Hölle, setzte mich Gefahren aus, die alles überstiegen, was man sich vorstellen konnte. 
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Bevor ich Totgeburt gelesen habe, hatte ich den ersten Teil von Tumor gelesen. Dieser hatte mir trotz Schwächen gut gefallen und ich war daher sehr gespannt auf Totgeburt. Wie bereits beim ersten Teil bin ich begeistert vom Schreibstil des Autors. Er schreibt sehr flüssig und fesselnd, sodass ich bereits nach wenigen Seiten mitten in der Geschichte war. Zudem schreibt er nicht sehr ausschweifend und kommt schnell zum Punkt, was mir sehr gut gefällt. 

Totgeburt erzählt die Geschichte von Maske und dessen Anreise und Erlebnisse im Institut. Wer Maske nicht kennt: Er ist ein kleines Rätsel. Auch in der Vorgeschichte wird sein richtiger Name nicht bekanntgegeben. Denn Namen machen angreifbar. Maske ist ein sehr spannender Charakter, für den man etwas länger braucht um ihn kennenzulernen. Er besitzt viel Tiefe, die es zu ergründen gibt. Mir gefällt Maske richtig gut, da er nicht der typisch perfekte Charakter ist und seine Gedanken sowie Handlungen nicht von vorneherein ersichtbar sind. 

Ich habe mich sehr gefreut ins Institut zurückzugehen. Denn ich habe das Gefühl, dass es noch so viel zu entdecken gibt. Ich finde es sehr faszinierend, wenn auch ich selbst dort nicht sein möchte. Die Ideen des Autors, das Institut und die Charaktere lebendig und vielfältig wirken zu lassen, sind unerschöpflich. Er hat es wieder geschafft mich an sein Buch zu fesseln. 

Allerdings muss ich sagen, dass ich zwischendurch verwirrt war. Es gab Situationen, die mir aufgrund meines Wissens aus dem ersten Teil Sorge bereitet haben. Ich hatte Angst, dass es zu Logikfehler kommt. Zudem gab es im ersten Teil wenig Bezug zur Vorgeschichte. Aber zum Glück rettet das Ende alles und ich konnte das Buch mit einem guten Gefühl beenden. Denn der Autor klärt am Ende alles auf. Leider kann ich euch keinen Tipp geben, welches Buch ihr zu erst lesen solltet. Am besten findet ihr selbst raus, was am besten für euch ist.

 

Fazit
Während mir Band 1 zwar gut gefallen hat, jedoch einige Schwächen aufwies, bin ich umso begeisterter vom Prequel. Nach wenigen Seiten wird es ziemlich spannend und den Charakteren wird alles abverlangt. Es gibt kaum eine Minute zum Durchatmen. Vielmehr passieren viele Ereignisse nacheinander. Machenschaften werden aufgedeckt, Grausamkeiten offenbart und am Ende zum Glück Fragen geklärt. Ich kann euch das Prequel uneingeschränkt empfehlen. 

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