Warum wir Buchblogger einen wichtigen Beitrag für Autoren leisten können..

Warum wir Buchblogger einen wichtigen Beitrag für Autoren leisten können..

Hallo ihr Lieben 🙂
Die Überschrift sagt schon alles. Ich habe mich in der letzten Zeit öfters geärgert, als ich gesehen habe, dass viele Autoren in einer Selfpublishergruppe über uns Buchblogger herziehen. Kein Mehrverkauf, nur Abgreifen von Büchern, sinnlose Rezensionen, waren Schlagwörter, die mir unter die Augen kamen. Und ehrlich? Das macht mich traurig. Viele von uns Buchbloggern führen ihren Blog mit viel Liebe, investieren viel Zeit hinein. Nicht nur das Schreiben von Rezensionen frisst viel Zeit, nein auch das Verteilen auf diversen Portalen, die Werbung die wir machen. Ich habe mir ein paar Gedanken darübergemacht, welchen Beitrag wir eigentlich bringen und warum ein Autor von uns profitieren kann.

Werbung für das Buch
Nehmen wir einfach mal an, dass du ein kleiner Autor bist, der nicht bei einem Verlag untergekommen ist oder sich noch nicht getraut hat, bei einem anzufragen. Nun hast du ein Buch geschrieben. Wie also vermarktest du es? Natürlich könntest es in vielen Gruppen vorstellen, einen Artikel darüberschreiben oder ähnlichem. Aber kostet das nicht viel Zeit, die du vielleicht gar nicht hast? Und was ist mit den Bewertungen.. Viele Leser trauen sich nicht Bücher zu kaufen, die keine Bewertungen haben, denn woher weiß ich denn, ob sich das Geld lohnt, was ich ausgebe? Auch hier kannst du natürlich zu jedem X-beliebigen Freund rennen, ihn fragen, ob er dir eine Rezension schreibt, aber glaubst du, dass die Leser so dumm sind und nicht merken, von wem die Rezension ist?

Und nun kommen wir Buchblogger ins Spiel. Klar ist es erst einmal aufwändig, sich Blogs aus dem großen WWW rauszusuchen, die zu einem passen, die das Genre lesen und zuverlässig sind. Aber auch diese Blogs erkennt man mit der Zeit. Du vergibst also insgesamt 20 Ebooks an verschiedene Blogger, Ebookdateien, die dich in der Regel nichts kosten. Erfahrungsgemäß wird sich nicht jeder wieder melden, aber von vielen bekommst du eine Rezension. Die Rezension landet auf dem Blog, auf Amazon und auf diversen anderen Portalen. Im besten Fall teilt der Blogger das Buch noch in diversen Gruppen. Aus meiner Erfahrung eignet sich das gut, um viel Werbung zu machen, denn die Klickrate ist hoch. Nun hat der Blogger seine Arbeit getan, die Werbung ist gemacht. Eine günstige Marketingstrategie. Aber oftmals fällt mir auf, dass der Autor die Rezension zum Beispiel gar nicht auf seiner Seite teilt, da wo sich die meisten Interessenten für sein Buch tummeln. Wieso nicht? In der Gruppe wurde laut, dass man nicht mehr Bücher dazu verkauft. Aber habt ihr mal darüber nachgedacht, dass nicht jeder Mensch, nur weil gerade eine Rezension oder Werbung online gegangen ist, auch just in dem Moment das Buch kauft? Viele schreiben es sich auf und kaufen es sich später, wenn sie wirklich daran interessiert sind. Es erscheint ja nicht nur ein Buch auf dem Markt, das interessant klingt.

Interview mit dem Autor
Eine weitere Strategie des Marketings ist ein Interview oder wie es bei mir manchmal erscheint, der Entstehungsprozess eines Buches. Schön ist es doch auch mal die Person hinter dem Buch kennenzulernen. Bücher von sympathischen Menschen kauft man doch gern. Gleichzeitig habt ihr etwas für eure eigene Seite. Es spricht nichts dagegen, wenn ihr die Quelle angebt und das Interview auch bei euch veröffentlicht.

Feedback
Feedback muss man nicht erst erhalten, wenn das Buch bereits auf dem Markt ist. Vorableseexemplare, Testleseexemplare sind keine Seltenheit unter Autoren. Durch diese erhaltet ihr schnell eine Meinung vom Leser, könnt noch rechtzeitig etwas am Buch verändern und die Gefahr, dass das Buch schlecht ankommt, wird minimiert. Aber auch die Rezensionen nach der Veröffentlichung, bringen euch ehrliche Meinungen. Wenn alles gut ist, kann man sich freuen und man weiß, dass man auf den richtigen Weg ist. Aber auch negative Rezensionen stellen einen Mehrwert da. Zum einen lernt man, wie man etwas vielleicht besser machen kann, sodass das nächste Buch ein Erfolg ist, aber auch negative Bewertungen machen auf das Buch aufmerksam und machen es interessant. Mich machen Bücher mit nur guten Rezensionen zum Beispiel skeptisch.

Langlebigkeit
Ist einmal die Werbung oder Rezension auf einem Blog erschienen, wird sie so schnell nicht mehr von diesem verschwinden. Gibt ein Leser den Titel deines Buches im Internet ein, kann es passieren, dass er direkt die Rezension dazu findet. Das ist doch super oder? Auch Jahre nach der Veröffentlichung, stößt man immer wieder darauf und das Buch lebt ewig weiter.

Mein Fazit
Auch wenn viele Autoren, den Sinn und das Nutzen hinter einem Buchblog nicht sehen, finde ich doch, dass es ein Mehrwert hat. Nicht, weil ich selbst Bloggerin bin, sondern da es dem Autoren viele Marketingstrategien eröffnet. Stempelt nicht direkt jeden Blogger ab, als abstaubsüchtiges Monster, sondern schaut hinter die Kulissen und lernt den Blogger kennen!

Das waren für mich ein paar Punkte, die wir für Autoren leisten. Kennt ihr weitere? Was ist euch wichtig? 🙂

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