Wie entstehen meine Rezensionen?

Wie entstehen meine Rezensionen?

Hallo ihr Lieben 🙂
Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, wie Rezensionen entstehen? Ich dachte mir, dass ich mal einen Post erstelle, indem ich euch zeige, was mich beschäftigt.

Wenn ich ein Buch lese, gehe ich unvoreingenommen an ein Buch, auch wenn ich vielleicht schon gehört habe, dass das Buch nicht so gut sein soll. Jedes Buch hat in meinen Augen die Chance, sich zu beweisen und Meinungen sind ja bekanntlicherweise subjektiv.

Für meine Rezension erstelle ich mit Paint das Titelbild. Für den Hintergrund habe ich mir ein Bild aus Pixabay ausgesucht, dass zu meinem Blog passt. Ich weiß es ist sehr mädchenhaft, aber ich mag es.

Nach und nach entsteht dort dann das Titelbild, welches aus dem Cover, dem Titel, dem Autorennamen, Genre, Verlag, Seitenanzahl und Reihe besteht. Das ganze ist für mich sehr wichtig, damit sich der Leser der Rezension erst einmal ein Bild über die Grunddaten des Buches machen kann. Am Ende entsteht dann ein Bild, wie bei Better Life.

Im Anschluss daran suche ich mir dann den Klappentext heraus. Meistens verwende ich dazu Amazon, da in der Regel dort die Texte ganz gut passen und ich direkt darauf verlinken kann. Sollte er nicht passen, schaue ich auf andere Seiten, ob es nicht einen besseren gibt. Auf eine Zusammenfassung von mir selbst verzichte ich. Nicht, weil ich keine Lust darauf habe, sondern weil ich finde, dass Klappentexte genug verraten und sonst die Gefahr zu Spoilern, sehr hoch ist.

Nach dem Klappentext schreibe ich dann die ersten beiden Sätze. Diese finde ich sehr wichtig, da man sich so schon mal einen ersten Überblick über den Schreibstil des Autoren verschaffen kann.

Dann beginnt der wirklich spannende Teil an sich: Die Rezension. Beim Lesen achte ich vor allem auf folgende Punkte, die ich unterschiedlich gewichte, da der ein oder andere Punkt wichtiger ist, als andere.

– Einführung
– Spannung Anfang
– Spannung Mitte
– Spannung Ende
– Entwicklung Spannung
– Schreibstil
– Verständlich
– Einführung
– Ende
– Charaktere Sympathie
– Anzahl Charaktere
– Charaktere allgemein
– Genre getroffen?
– Idee
– Einzigartigkeit
– roter Faden
– neue Idee
– Handlung
– Transparenz
– Logik
– Realistisch? Glaubwürdig?

Ich bewerte alle Punkte. Natürlich ist mir klar, dass ein Fantasybuch nicht realistisch sein kann. Bei dem Punkt geht es mir vor allem darum, dass alle Begebenheiten Sinn machen und miteinander stimmig sind.

Damit ich meine Rezensionen leichter verfassen kann, mache ich mir während dem Lesen Notizen. Ich finde es schwer, markante Punkte herauszuheben, wenn ich mir nicht aufschreibe, was mir gefallen hat oder was gar nicht. Früher habe ich es ohne Notizen gemacht, aber dadurch brauchte ich auch wesentlich länger, um meine Rezensionen zu erstellen. Zum notieren verwende ich One Note.

Ich finde das Programm sehr praktisch, da ich es sowohl auf dem PC als auch auf dem Handy habe und sich das Programm mit beiden Geräten koppeln lässt, sodass ich von überall meine Gedanken aufschreiben kann.

Wie ihr seht, sind meine Notizen nicht unbedingt für jeden verständlich. Aber ich verstehe sie. 😉 Ich fasse mich meistens sehr kurz, da ich ja hier keine Sätze schreiben muss. Aus den einzelnen dargestellt Elementen entsteht dann die gesamte Rezension.

Für die Bewertung des Buches gebe ich alle Einzelnoten in Excel ein, was mir die Gesamtbewertung ausspuckt.

Vor einiger Zeit habe ich auf Kommanoten umgestellt, da mir aufgefallen ist, dass ich sehr schwer in ganzen Zahlen Punkte vergeben kann. Manchmal gefällt mir ein Buch gut, sodass es irgendwo zwischen 4 Sterne und 5 Sterne bekommt. Aber wie soll ich das vergeben, wenn ich nur ganze Sterne vergeben kann? Genauso, dass ich manchmal kleine Kritiken anmerke, das Buch aber trotzdem 5 Sterne bekommen hat. Das sieht für den Leser erst Mal sehr seltsam aus. Ich finde, dass zum Beispiel 4,6 Stern da aussagekräftiger sind.

Allem in allem sind Rezensionen nicht leicht und nicht mit wenig Arbeit verbunden. In erster Linie sieht es leicht aus mal ein wenig Text zu schreiben, aber die vielen Gedanken und Arbeiten, die in der Rezension stecken werden oft nicht gewürdigt. Ich hoffe, dass ich euch zeigen konnte, wie ich meine Rezensionen erstelle. Und auch, wenn das nach viel Arbeit aussieht, was es auch ist, habe ich viel Spaß dran. 🙂 <

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